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	<title>Comments on: Aufwerten</title>
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		<title>By: Kaufkraftbindung gleich Aufenthaltsqualität &#171; meta . ©® . com</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/aufwerten/comment-page-1/#comment-953</link>
		<dc:creator>Kaufkraftbindung gleich Aufenthaltsqualität &#171; meta . ©® . com</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 02:58:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] worin das Problem der politischen Definitionsmacht einer lebenswerten Stadt liegt, über das hier im Blog auch schon diskutiert wurde. Zunächst mal ein Rat: Glaub unseren Politikern kein Wort! Diese [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] worin das Problem der politischen Definitionsmacht einer lebenswerten Stadt liegt, über das hier im Blog auch schon diskutiert wurde. Zunächst mal ein Rat: Glaub unseren Politikern kein Wort! Diese […]</p>
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		<title>By: H</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/aufwerten/comment-page-1/#comment-817</link>
		<dc:creator>H</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 09:18:54 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kenne die Gegend rund um das Frappant seit über 20 Jahren. Was wir heute dort vorfinden, ist das Ergebnis eines Niedergangs. Es war in den 80ern noch besser, aber auch damals schon nicht mehr toll, die Utopie Beton hat sich eben als stadtplanerischer Irrsinn herausgestellt.

Früher bin ich dort auch noch selbst Einkaufen gegangen, es gab mehrere interessante Läden und auch nette Imbisse und Kioske. Die sind heute fast alle weg, jetzt sind da fast nur noch Ramschläden.

Wenn Du meinst, dass &quot;heruntergekommene Ecken in zentraler Lage nötig sind, auch wenn sie dem bürgerlichen Geschmacksmuster vielleicht nicht passen&quot;, dann muss ich Dich fragen, warum Du selbst im beschaulichen Bahrenfeld wohnst. Das ist das für mich - verzeih die Verwendung des Kampfbegriffs - Sozialromantik. &quot;Die Menschen dort sind arm, aber glücklich&quot;?? Die Menschen, die in diesen heruntergekommen Ecken leben - leben die freiwillig dort oder weil sie keine Alternative haben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kenne die Gegend rund um das Frappant seit über 20 Jahren. Was wir heute dort vorfinden, ist das Ergebnis eines Niedergangs. Es war in den 80ern noch besser, aber auch damals schon nicht mehr toll, die Utopie Beton hat sich eben als stadtplanerischer Irrsinn herausgestellt.</p>
<p>Früher bin ich dort auch noch selbst Einkaufen gegangen, es gab mehrere interessante Läden und auch nette Imbisse und Kioske. Die sind heute fast alle weg, jetzt sind da fast nur noch Ramschläden.</p>
<p>Wenn Du meinst, dass „heruntergekommene Ecken in zentraler Lage nötig sind, auch wenn sie dem bürgerlichen Geschmacksmuster vielleicht nicht passen“, dann muss ich Dich fragen, warum Du selbst im beschaulichen Bahrenfeld wohnst. Das ist das für mich — verzeih die Verwendung des Kampfbegriffs — Sozialromantik. „Die Menschen dort sind arm, aber glücklich“?? Die Menschen, die in diesen heruntergekommen Ecken leben — leben die freiwillig dort oder weil sie keine Alternative haben?</p>
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		<title>By: ihdl</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/aufwerten/comment-page-1/#comment-804</link>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Aug 2009 08:35:03 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank für das ausführliche Kommentar. Ich wohne selbst nicht direkt in der Gegend, sondern im beschaulicheren Bahrenfeld. Vielleicht romantisiere ich den Frappant Trash deshalb auch ein bisschen. Ich glaube, was ich im Moment wirklich in Frage stellen muss, ist, was eigentlich einen &quot;idyllischen Stadtteil voller netter Menschen&quot; ausmacht, wer darüber bestimmen kann, wie divers eine Stadt sein sollte – und ob dafür nicht auch heruntergekommene Ecken in zentraler Lage nötig sind, auch wenn sie dem bürgerlichen Geschmacksmuster vielleicht nicht passen. 

Empire St. Pauli ist übrigens ein sehr guter Film zum Thema. Termine auf &lt;a href=&quot;http://www.empire-stpauli.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;http://www.empire-stpauli.de/&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für das ausführliche Kommentar. Ich wohne selbst nicht direkt in der Gegend, sondern im beschaulicheren Bahrenfeld. Vielleicht romantisiere ich den Frappant Trash deshalb auch ein bisschen. Ich glaube, was ich im Moment wirklich in Frage stellen muss, ist, was eigentlich einen „idyllischen Stadtteil voller netter Menschen“ ausmacht, wer darüber bestimmen kann, wie divers eine Stadt sein sollte – und ob dafür nicht auch heruntergekommene Ecken in zentraler Lage nötig sind, auch wenn sie dem bürgerlichen Geschmacksmuster vielleicht nicht passen. </p>
<p>Empire St. Pauli ist übrigens ein sehr guter Film zum Thema. Termine auf <a href="http://www.empire-stpauli.de/" rel="nofollow">http://www.empire-stpauli.de/</a></p>
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		<title>By: H</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/aufwerten/comment-page-1/#comment-801</link>
		<dc:creator>H</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 13:25:15 +0000</pubDate>
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		<description>Tja.

Ich wohne jetzt einige Zeit in Altona und habe zuvor schon viele Jahre dort gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich traurig mit angesehen, wie die Gegend rund um das Frappant herunterkam und die ehemals teilweise wirklich attraktiven Läden nach und nach durch 50-Cent-Shops usw. ersetzt wurden. &quot;Ausgestorben sieht anders aus&quot;? Ich würde es genau so nennen.

Natürlich kann man verrottende Betonbauten, Billigläden, Graffiti und Hundescheiße als lebendige Stadtteilkultur sehen, aber da teile ich Deine Meinung irgendwie nicht. Und auch die Künstler im Frappant haben es nicht geschafft, die Umgebung lebenswerter zu machen. Im Zentrum der heutigen Altona-Altstadt würde ich nicht wohnen wollen.

So ganz verstehe ich deshalb nicht, warum Du die kaputte Umgebung des Frappants als funktionierenden Stadtteil siehst.

Ikea zieht hier ja nicht in einen idyllischen Stadtteil voller netter Menschen und macht diesen dann mit seiner Kommerzkacke kaputt. Ikea zieht in einen Stadtteil, der nach jahrelangem Niedergang echt verkorkst ist.

Deshalb finde ich wirklich prima, dass Ikea nach Altona kommt und damit Altona-Altstadt wirtschaftlich wieder interessant wird, so dass dort auch wieder bessere Läden und Arbeitsplätze entstehen, wo aktuell ganze Ladenreihen leer bleiben.

Die m.M.n. eigentliche Frage, die Du hier aber nicht stellst, lautet, wie man die vernünftige Mischung von günstigem und teurem Wohnraum hinkriegt, ohne dass sich beide gegenseitig verdrängen. Denn sonst hätten wir (wie aktuell) ein Reichenghetto Ottensen und ein (immer mehr) Armenghetto Altstadt. Hier wären dann die Stadt und die SAGA gefordert. Das ist Stadtplanung und Sozialpolitik.

Ärgerlich finde ich, dass weder Stadt noch Ikea einen Ausweichraum für die erwähnten Künstler geschaffen haben. Ein Stockwerk mit Ateliers zu günstigen Mieten wäre für ein Unternehmen zwar finanziell ein Nachteil gewesen, aber soooo teuer wäre es ihnen auch nicht gekommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tja.</p>
<p>Ich wohne jetzt einige Zeit in Altona und habe zuvor schon viele Jahre dort gearbeitet. Während dieser Zeit habe ich traurig mit angesehen, wie die Gegend rund um das Frappant herunterkam und die ehemals teilweise wirklich attraktiven Läden nach und nach durch 50-Cent-Shops usw. ersetzt wurden. „Ausgestorben sieht anders aus“? Ich würde es genau so nennen.</p>
<p>Natürlich kann man verrottende Betonbauten, Billigläden, Graffiti und Hundescheiße als lebendige Stadtteilkultur sehen, aber da teile ich Deine Meinung irgendwie nicht. Und auch die Künstler im Frappant haben es nicht geschafft, die Umgebung lebenswerter zu machen. Im Zentrum der heutigen Altona-Altstadt würde ich nicht wohnen wollen.</p>
<p>So ganz verstehe ich deshalb nicht, warum Du die kaputte Umgebung des Frappants als funktionierenden Stadtteil siehst.</p>
<p>Ikea zieht hier ja nicht in einen idyllischen Stadtteil voller netter Menschen und macht diesen dann mit seiner Kommerzkacke kaputt. Ikea zieht in einen Stadtteil, der nach jahrelangem Niedergang echt verkorkst ist.</p>
<p>Deshalb finde ich wirklich prima, dass Ikea nach Altona kommt und damit Altona-Altstadt wirtschaftlich wieder interessant wird, so dass dort auch wieder bessere Läden und Arbeitsplätze entstehen, wo aktuell ganze Ladenreihen leer bleiben.</p>
<p>Die m.M.n. eigentliche Frage, die Du hier aber nicht stellst, lautet, wie man die vernünftige Mischung von günstigem und teurem Wohnraum hinkriegt, ohne dass sich beide gegenseitig verdrängen. Denn sonst hätten wir (wie aktuell) ein Reichenghetto Ottensen und ein (immer mehr) Armenghetto Altstadt. Hier wären dann die Stadt und die SAGA gefordert. Das ist Stadtplanung und Sozialpolitik.</p>
<p>Ärgerlich finde ich, dass weder Stadt noch Ikea einen Ausweichraum für die erwähnten Künstler geschaffen haben. Ein Stockwerk mit Ateliers zu günstigen Mieten wäre für ein Unternehmen zwar finanziell ein Nachteil gewesen, aber soooo teuer wäre es ihnen auch nicht gekommen.</p>
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		<title>By: Plastikstuhl</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/aufwerten/comment-page-1/#comment-790</link>
		<dc:creator>Plastikstuhl</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 11:48:30 +0000</pubDate>
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		<description>in Coffee to go Bechern kann mensch nicht wohnen. Das stimmt. Aber in so &#039;ner Ikea-Filiale ist doch alles, was zum wohnen benötigt wird. Inklusive Frei-Kaffee für Ikea-Family-Karten-Halter_innen... ;-) 

&quot;Mietest du noch oder lebst du schon (bei Ikea)?&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>in Coffee to go Bechern kann mensch nicht wohnen. Das stimmt. Aber in so ‚ner Ikea-Filiale ist doch alles, was zum wohnen benötigt wird. Inklusive Frei-Kaffee für Ikea-Family-Karten-Halter_innen… ;-) </p>
<p>„Mietest du noch oder lebst du schon (bei Ikea)?“</p>
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