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		<title>Neoliberale Gefühle</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:40:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Desiring Just Economies - Just Economies of Desire war  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://desiring-just-economies.de/">Desiring Just Economies &#8211; Just Economies of Desire</a> war eine dreitägige Konferenz am letzten Wochenende in Berlin, die vermutlich nur hochgradig spezialisierte Wissenschaftsjournalist_innen sinnvoll zusammenfassen können. Ich fand es inspirierend, kompliziert und lustvoll, angefangen bei Lisa Duggans Keynote, die den Begriff &#8220;Feeling&#8221; aufs Tablett legte, über die vielen tollen Paper und Vorträge aus postkolonialer, crip und queerer Perspektive bis hin zu Ann McClintocks hinreisend un-akademischen Abschlussvortrag über ihre Kindheit in Südafrika und ihre Erforschung der New Yorker Dominatrix/BDSM Szene.   </p>
<p>Die Konferenz war für mich auch ein Update in Sachen &#8220;What&#8217;s hot in queer theory?&#8221; Das Jasbir Puars Begriff &#8220;Homonationalism&#8221; ein zentraler Referenzpunkt für queertheoretische Auseinandersetzungen ist – zumindest in Nordamerika und Westeuropa –, war schon nach dem Wochenende davor klar, als Judith Butler auf dem Berliner CSD den Civilcouragepreis abgelehnt hatte. Crip theory, u.a. von Robert McRuer und Julie Passanante Elman auf der Konferenez vertreten, ist stark im Kommen. Lee Edelmanns &#8220;antisoziale These&#8221;, mit der er Queer als Figur der Negativität beschreibt, bleibt fürs erste ein Bezugspunkt vor allem kritischer Auseinandersetzungen. Häufig zitiert wird auch das neue Buch von José Esteban Muñoz. Er wird im September auf der <a href="http://www.angl.hu-berlin.de/confslecs/queeragain">Queer Again? Power Politics and Ethics</a> Konferenz in Berlin sein, die vom Graduiertenkolleg &#8220;Geschlecht als Wissenskategorie&#8221; organisiert wird. Ein weiterer Schwerpunkt bei &#8220;Desiring Just Economies&#8221; lag auf der Postkolonialen Perspektive, die hier und da auch lustvoll mit Queerer Theoriebildung in die Auseinandersetzung kam. Die Forderung der Provinzialisierung von Wissensproduktion muss immer wieder aufs neue artikuliert werden, um die Bedeutung des spezifisch kontextualisierten Lokalen zu stärken und die machtvolle Geste der Universalisierung zu unterbrechen.</p>
<p>Zum &#8220;Begehren&#8221; im Konferenztitel gesellten sich im Laufe der drei Tage auch Affekt, Leidenschaft und Gefühl, die in den verschiedenen Vorträgen dazu dienten, über Funktion- und Verteilungsweisen und Veränderungsmöglichkeiten von Gerechtigkeit und Ökonomie zu diskutieren. Die New Yorker Queer Theoretikerin und Professorin für American Studies Lisa Duggan stellte zu Beginn ihres Vortrags fest, dass die Frage nach politischen und ökonomischen Alternativen heute so drängend sei wie nie. Ihr aktuelles Projekt beschäftigt sich mit der Mobilisierung von &#8220;public feelings&#8221;. Anhand <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ayn_Rand#Werke">Ayn Rands</a> Held in &#8220;The Fountainhead&#8221; zeigt Duggan, was auch schon in &#8220;Twilight of Equality&#8221; und ihren Auseinandersetzungen mit Gay Marriage deutlich wurde: Mittels negativer Öffentlicher Gefühle gelingt es, für das markt-radikale Projekt des Neoliberalismus oder für konservative Politiken, die Lebensbedingungen für bestimmte, abweichende Subjekte verschlechtern, zu mobilisieren. Entsprechend schlägt sie vor, diese Strategie wieder für die Linke aufzugreifen und Politiken zu entwerfen, die nicht versuchen, Langeweile, Entfremdung und ökonomischer Depression zu therapieren und überwunden, sondern über genau diese Gefühle soziale Verbindungen schaffen. Interessante These: Vielleicht sitzen wir aber der merkwürdigen Logik des neoliberalen Projekts auf, wenn wir uns hoffnungsfroh einbilden, mit genügend Energie und Elan könnten wir alles schaffen, was wir uns vorgenommen haben. Andererseits: Auch bei Duggan geht es um die Mobilisierung, um Aktivität und Handeln. Dagegen stand am Ende der Konferenz der Vorschlag, einfach nichts zu tun. Diese vorgeschlagene Demobilisierung (sexueller) Arbeit war sehr verlockend nach diesem tollen Wochenende, bei dem mein Kopf mehrfach mit buffer overflow zu kämpfen hatte. Zeit für ein Abschlussgetränk auf der Dachterrasse des ICI, im besten Sinne der Cocktailparty, die Lisa Duggan auf <a href="http://twitter.com/CocktailParty1">twitter</a> und facebook als Gegenbewegung zum tea party movement gegründet hat: &#8220;Join The Cocktail Party, a barstool-roots movement for left wing urban homosexuals and the people who love us.&#8221;</p>
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		<title>Intersektionalität – all inclusive?!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgen früh beginnt an der Uni Hamburg eine Winterscho [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen früh beginnt an der Uni Hamburg eine <a href="http://zentrum-genderwissen.de/de/studium/winterschool.html">Winterschool mit dem Titel &#8220;Intersektionalität als Kritik&#8221;</a>, die ich zusammen mit vielen Kolleginnen organisiert habe. In vier Seminaren werden sich über 80 Teilnehmer_innen bis Sonntag mit intersektionalen Fragestellungen und Forschungsansätzen beschäftigen. Zum öffentlichen Teil der Veranstaltung gehören die Vorträgen der Dozent_innen am Donnerstag und Freitag Vormittag (10-13 Uhr im ESA W Raum 221) und eine Diskussionsveranstaltung mit Inputs am Samstag Abend. Von 19 bis 21 Uhr stellen wir uns der Frage &#8220;Intersektionalität &#8211; all inclusive?!&#8221;. Die Veranstaltung findet in der Edmund-Siemers-Allee 1 im westlichen/linken Flügelbau des Hauptgebäudes der Uni in Raum 221 statt und wird von Schriftmittler_innen begleitet. Das Flyer-PDF könnt ihr <a href="http://www.iheartdigitallife.de/fotos/allinclusive.pdf">hier runterladen</a>. </p>
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		<title>Zeichnen</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 19:07:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestages kann z [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestages kann zurzeit eine Petition mit dem Titel <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922">Wissenschaft und Forschung &#8211; Kostenloser Erwerb wissenschaftlicher Publikationen</a> gezeichnet werden. Ein paar Hintergrundinfos findet ihr im <a href="http://blog.die-linke.de/digitalelinke/e-petition-unterstutzt-open-access/">Digitale Linke</a> Blog.  </p>
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		<title>And I quote:</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Sep 2009 09:49:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine kritische Auseinandersetzung müsste sich u.E. sol [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Eine kritische Auseinandersetzung müsste sich u.E. solchen Fragen widmen, wie der nach dem jeweiligen Zugang zu gesellschaftlichen Privilegien, zu umfassenden sozialen und politischen Rechten sowie zu sozio-ökonomischen und kulturellen Ressourcen. Mit Bezug auf eine Komplexität von Macht- und Herrschaftsverhältnissen bedeutet dies, dass wechselnde Konstellationen der Machtdifferenz, der Unter- und Überordnung entstehen, deren jeweilige Stabilität oder Anfechtbarkeit sich nicht beliebig gestaltet. Unterschiedliche Positionen und die sich zwischen ihnen entfaltenden Machtdynamiken stellen den Kontext dar, aus dem heraus sich Motivationen für politische Veränderungen entwickeln. Wenn in einem spezifischen politischen Kontext unterschiedliche Ausmaße an Definitions- und Gestaltungsmacht, an Repräsentationsmöglichkeiten und Sprechpositionen aufeinander treffen, führt dies zu Konflikten. Eigene Privilegien in Frage zu stellen und den Zugang zu sozialen und politischen Rechten zu teilen heißt dann auch, Unterschiede für gesellschaftliche Veränderungsperspektiven und nicht für die eigenen Interessen produktiv zu machen. Die innewohnende Konflikthaftigkeit als produktiv für die politische Praxis anzusehen ist nicht zuletzt eine wesentliche Voraussetzung dafür, Herrschaftsverhältnisse zu analysieren und unter Bedingungen von Machtdifferenzen miteinander arbeiten zu können.</p></blockquote>
<p>Antke Engel, Nina Schulz, Juliette Wedl 2005: Kreuzweise queer: Eine Einleitung, in: femina politica 1/2005, Queere Politik: Analysen, Kritiken, Perspektiven, S. 14f.</p>
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		<title>Zwei schöne Projekte</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 21:56:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein paar Klicks bzw. ein bisschen Reinfuchsen, und scho [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein paar Klicks bzw. ein bisschen Reinfuchsen, und schon entstehen zwei schöne neue Projekte, die ich diese Woche an den Start bringen konnte. Die AG Queer Studies hat jetzt neben ihrem neuen Blog auch einen Podcast. Dort dokumentieren wir – wie schon bei Radio FSK – die Vorträge aus unserer Reihe &#8220;Jenseits der Geschlechtergrenzen&#8221;. Einige Referent_innen haben uns freundlicherweise das Recht eingeräumt, ihre Vorträge als Podcast zur Verfügung zu stellen. Alle zwei Wochen werden wir einen Vortrag posten. Zur Premiere gibt es einen Vortrag von Do. Gerbig zur &#8220;Widerstänigkeit des prozessual-strategischen Subjekts&#8221;. Es gibt den Podcast jetzt auch schon im iTunes Store Podcast Verzeichnis. Alle weiteren Infos dazu direkt im <a href="http://agqueerstudies.de/podcast-do-gerbig-die-widerstandigkeit-des-prozessual-strategischen-subjekts/">AG Queer Studies Blog</a>.</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=324315745"><img src="fotos/podcastjenseits.png" alt="Screenshot vom iTunes Store mit dem Podcast Jenseits der Geschlechtergrenzen"></a></p>
<p>Das andere Projekt ist eine Gruppen bei Soup.io mit dem Namen <a href="http://digitalekulturresearch.soup.io/">digitalekulturresearch</a>, die ich eingerichtet habe, um Material zur Analyse digitaler Kultur sammeln möchte. Das können zum Beispiel Bücher, Artikel oder Grafiken zur kultur- oder sozialwissenschaftlichen Bearbeitung des Forschungsfeldes Internet und Web 2.0 sein. Ich freue mich, wenn sich noch weitere Mitsammler_innen finden. </p>
<p><a href="http://digitalekulturresearch.soup.io/"><img src="fotos/digitalekulturresearch.png" alt="Screenshot der soup.io Seite digitalekulturresearch"></a></p>
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		<title>Die AG Queer Studies bloggt</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:56:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die AG Queer Studies, Organisator_in der Vortragsreihe  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die AG Queer Studies, Organisator_in der Vortragsreihe <a href="http://queer.iheartdigitallife.de/?page_id=4">Jenseits der Geschlechtergrenzen</a> und Herausgeber_in des gerade erschienen Sammelbandes <a href="http://queer.iheartdigitallife.de/?page_id=74">Verqueerte Verhältnisse</a> hat jetzt  <a href="http://agqueerstudies.de">unter agqueerstudies.de ein eigenes Blog</a>. Dort werden wir über unsere Veranstaltungen und Projekte informieren und demnächst die Vorträge der Ringvorlesung als Podcast zur Verfügung stellen. </p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal ganz besonders auf den Vortrag an diesem Mittwoch hinweisen, den die AG Queer Studies in Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.zedis.uni-hamburg.de/?page_id=63">Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)</a> der Uni Hamburg veranstaltet. Christiane Hutson, Lehrbeauftragte in den Gender Studies an der HU und in den Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld, spricht über die Intersektionen von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism: <a href="http://queer.iheartdigitallife.de/?p=67">Unverschämt. Wir im Spannungsfeld von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism</a>. </p>
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		<title>Woohoo! Verqueerte Verhältnisse ist da!!!</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 14:35:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[So viele Ausrufezeichen seht ihr bei mir nicht alle Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So viele Ausrufezeichen seht ihr bei mir nicht alle Tage. Das ist purer Mitherausgeberinnenstolz. Muss auch mal sein, nach so langer Arbeit. </p>
<p align="center">
<img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/uploads/2009/05/verqueerte.jpeg" alt="&quot;Verqueerte Verhältnisse&quot; – jetzt im Buchhandel" title="verqueerte" width="345" height="498" class="size-full wp-image-1032"></p>
<p>&#8220;Verqueerte Verhältnisse. Intersektionale, ökonomiekritische und strategische Interventionen&#8221; ist seit gestern erhältlich. Damit hat die AG Queer Studies den zweiten Sammelband zur Vortragsreihe <a href="http://www.iheartdigitallife.de/jenseits-der-geschlechtergrenzen-im-sommersemester-2009/">Jenseits der Geschlechtergrenzen</a> veröffentlicht. Das Buch ist beim <a href="http://www.maennerschwarm.de/Verlag/htdocs/frueh2009.html">Männerschwarm Verlag</a> in Hamburg erschienen und enthält neben der Einleitung 10 Beiträge zu den Themenbereichen Queer Studies und rassifizierende Machtverhältnisse, Ökonomiekritik, neoliberaler Kapitalismus und Reflektionen queerer Praxen. Zum Sammelband beigetragen haben Jin Haritarworn, Felix Krämer, Nina Mackert, Alexandra Ganser, Antke Engel, Sonja Mönkedieck, Renate Lorenz, Do Gerbig, Joke Janssen, Annett Losert, Jo Bucher und Angelika Goeres (falls ihr das lest an dieser Stelle noch einmal Danke für die tolle Zusammenarbeit!).</p>
<blockquote><p>Dem Band liegt ein Verständnis von Queer Theory zugrunde, das den Blick über die „klassischen“ Themenfelder der Queer Studies erweitern und Regime der Heteronormativität und Zweigeschlechtlichkeit in ihrer Verwobenheit mit anderen Herrschaftsachsen untersuchen will.<br />
Neben Sexualitäten und Geschlechterkonstruktionen rücken vielfältige gesellschaftliche Felder und wissenschaftliche Disziplinen in den Blick, in denen (Identitäts-)Kategorien festgeschrieben und Machteffekte produziert werden. Machtvolle Zuschreibungen und ihre performative Herstellung sind nahezu jedem gesellschaftlichen Handeln und Sprechen immanent und können damit zum Untersuchungsgegenstand werden. Queer Studies stehen demnach vor der Herausforderung, ihr Untersuchungs- und Interventionsfeld radikal erweitern zu müssen und dennoch in ihrer Methodik und (wissens-)politischen Zielsetzung nicht beliebig zu werden. Dieses Buch möchte einen Beitrag zu diesem Projekt leisten. </p></blockquote>
<p>Hier findet ihr <a href="http://iheartdigitallife.de/zeug/verqueertflyer.pdf">ein PDF mit einem Überblick über den Inhalt</a>. Der Band kann ab sofort für 16 Euro im online und offline Buchhandel erworben werden.</p>
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		<title>Promovieren mit Augenaufschlag</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 13:06:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich dachte mir neulich, dass es vielleicht keine schlec [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte mir neulich, dass es vielleicht keine schlechte Idee ist, einen Promotionsratgeber zu besorgen. Das Angebot auf dem Markt ist vielfältig, doch mangels Alternativen in der Bibliothek griff ich zu dem bei Amazon mit nur zwei Sternchen bewerteten &#8220;<a href="http://www.budrich-verlag.de/pages/frameset/reload.php?TODO=warenkorb&#038;ID=137&#038;_requested_page=%2Fpages%2Fdetails.php">Promovieren mit Plan</a>. Ihr individueller Weg: von der Themensuche zum Doktortitel&#8221; von Randi Gunzenhäuser und Erika Haas.</p>
<p>Das schmale Büchlein richtet sich an zwölf verschiedene Typen von Promovierenden: Von  wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen mit vollen Stellen über Stipendiat_innen bis zu Privatiers, die sich nach erfolgreicher Berufslaufbahn ganz der wissenschaftlichen Muse hingeben. Die Tipps des Ratgebers sind am Rand mit kleine Zahlen gekennzeichnet, so dass mensch gleich sieht, für welche der zwölf Gruppen sie zutreffen. Außerdem finden sich kleine Weiblichkeitszeichen an den Stellen, die für Promovendinnen besonders relevant sind. </p>
<p>Lasst es euch auf der Zunge zergehen, was die Autor_innen über Autoritätskonflikte bei beruflich erfolgreichen Promovierenden gegenüber ihren Betreuungspersonen schreiben:</p>
<blockquote><p>Verschärft wird diese Situation, wenn Sie erfolgreich im Beruf und zusätzlich weiblichen Geschlechts sind: In diesem Fall ist ein besonderes Gespür für ein ausgewogenes Verhältnis von Selbstdarstellung und Anerkennung der Autorität Ihrer Betreuungsperson gefragt. <strong>Von Ihnen als Frau wird mehr Unterordnung erwartet als von Männern</strong>. Erfolgreiche Frauen wirken auf viele Männer noch immer bedrohlich und diesem Faktum können Sie leider nicht auf einer rationalen Ebene begegnen. Nicht selten werden Sie in einen irrationalen Machtkampf verwickelt. Machen Sie sich das gerade als Frau bewusst, wenn Sie merken, dass sich inhaltliche Diskussionen ohne alle Logik entwickeln: Ihr Doktorvater hat Angst! Sie müssen sie ihm nehmen. Zum Teil reicht ein <strong>bewundernder Augenaufschlag</strong>, zum Teil müssen Sie zu langweirigen Strategiekonzepten greifen.</p></blockquote>
<p>Liegt es an mir oder am Text, dass mir zum Thema &#8220;langwierige Strategiekonzepte&#8221; nichts anderes einfallen will, als bei der nächsten Fachtagung mit dem Doktorvater ein Doppelzimmer zu buchen? </p>
<p>Ich bin gespannt, was dieses Buch noch zu bieten hat. Erstaunt hat mich, dass es beim Verlag <a href="http://www.budrich-verlag.de/">Barbara Budrich</a> erschienen ist. Dort erscheinen viele Bücher zu Geschlechterforschung, und auch die Fachzeitschrift für feministische Politik-Wissenschaft <a href="http://www.femina-politica.de/">femina politica</a> wird dort verlegt. Peinlich!</p>
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		<title>Jenseits der Geschlechtergrenzen im Sommersemester 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 07:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Academia]]></category>
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		<description><![CDATA[In der nächsten Woche, genauer gesagt am 8. April, beg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der nächsten Woche, genauer gesagt am 8. April, beginnt an der Universität Hamburg wieder die Vortragsreihe &#8220;Jenseits der Geschlechtergrenzen&#8221;, die von der <a href="http://www.genderstudies-hamburg.de/index.php?id=269">AG Queer Studies</a> organisiert wird. </p>
<p>Unsere Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenen” startet wie gewohnt mit einer Einführung der AG Queer Studies ins Sommersemester 2009. Am 14. April freuen wir uns auf Christian Klesse, einen alten Bekannten unserer Vortragsreihe, der über die “Schwierigkeiten in der Aushandlung nichtmonogamer Lebensweisen” sprechen wird. Mit feministisch-queeren Raumkonstruktionen am Bespiel des Ladyfests Wien beschäftigt sich Barbara Maldoner-Jäger in ihrem Vortrag am 20. Mai, und in der Woche darauf gibt uns Kerstin Palm einen Einblick in die evolutionstheoretische Schönheitsforschung, durch die &#8220;spezifische Schönheitsideale mit der Autorität der Natürlichkeit ausgestattet werden&#8221;. </p>
<p>Das Zusammendenken unterschiedlicher Formen des gesellschaftlichen Ein- und Ausschlusses bildet auch dieses Semester wieder einen Schwerpunkt in unserem Programm. Mit der intersektionalen Arbeit von LesMigras Berlin beschäftigt sich Lisa Thaler in ihrem Vortrag am 22. April, am 1. Juli spricht Olaf Stuve über &#8220;Identitätskritische Jungenarbeit aus intersektionaler Perspektive&#8221; und den Semesterabschluss bildet Martina Tißberger mit ihrem Vortrag &#8220;Dark Continents. Psychoanalyse, Gender und Whiteness&#8221; am 15. Juli. Wir freuen uns außerdem besonders, in diesem Semester zwei Vorträge aus dem Themenbereich  Disability Studies im Programm zu haben. In Kooperation mit dem Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) wird Christiane Hutson am 13. Mai einen Vortrag mit dem Titel &#8220;Unverschämt – Was Rassismus, Heterosexismus und Ableismus mit uns machen&#8221; halten, und am 17. Juni spricht Swantje Köbsell über &#8220;Behinderung und Geschlecht&#8221;. Wie in jedem Semester decken die verschiedenen Vorträge ein interdisziplinäres Spektrum an Themen ab und verdeutlichen queerende Forschungspraxen und Perspektive auf Geschlecht und Sexualität. Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen findet ihr im <a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/abstractheftss09.pdf">Programmheft</a> und nach dem Klick!<br />
<span id="more-766"></span></p>
<blockquote><p><strong>Jenseits der Geschlechtergrenzen</strong><br />
Mittwochs 19 - 21 Uhr, Raum 0079, Von-Melle-Park 5, Hamburg</p>
<p>8. April 2009<br />
Vorstellung der AG Queer Studies und des Semesterprogramms<br />
AG Queer Studies, Universität Hamburg</p>
<p>15. April 2009<br />
Was tun, wenn nicht alle das Gleiche wollen??? Schwierigkeiten in der Aushandlung nichtmonogamer Lebensweisen und die Grenzen des Konsensmodelles<br />
Dr. Christian Klesse, Lecturer in Cultural Studies, Manchester Metropolitan University</p>
<p>22. April 2009<br />
Queer sisters of Color &#8211; Intersektionalität in der Arbeit von LesMigraS<br />
Lisa Thaler, Soziologin an der Freien Universität Berlin, Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs LesMigraS der Lesbenberatung Berlin</p>
<p>29. April 2009<br />
Post/Porno und feministische post/queere Interventionen: Sexualität interdependent?<br />
Vera Tudor M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gender Studies und Sprachanalyse HU Berlin</p>
<p>6. Mai 2009<br />
Von Wahlfreiheit und dem ökonomischen Charme der Familie. Elternschaft im familienpolitischen Diskurs<br />
Kathrin Ganz, M.A., Politikwissenschaftlerin und Mitglied der AG Queer Studies, Hamburg</p>
<p>13. Mai 2009<br />
Unverschämt. Wir im Spannungsfeld von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism<br />
Christiane Hutson, Lehrbeauftragte in den Gender Studies an der HU Berlin und in den Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld</p>
<p>20. Mai 2009<br />
Baustelle: Betreten erbeten!<br />
Feministisch- queere Raumkonstruktionen am Beispiel von Ladyfest Wien.<br />
Barbara Maldoner- Jäger, Dipl. Pädagogin und Teil des feministischen Projekts &#8220;Radikales Nähkränzchen&#8221;, Innsbruck</p>
<p>27. Mai 2009<br />
Die Natur der Schönheit &#8211; Reflektionen zur evolutionstheoretischen Attraktivitätsforschung<br />
Kerstin Palm, PD Dr., Gastprofessorin für Kulturtheorie und Kulturgeschichte der Naturwissenschaften aus der Genderperspektive, Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien</p>
<p>10. Juni 2009<br />
Geschlecht und Sex &#8211; wie queer sind die realen Subjekte?<br />
Dr. phil. Sophinette Becker, Leiterin der Sexualmedizinischen Ambulanz der Uniklinik Frankfurt am Main</p>
<p>17. Juni 2009<br />
Behinderung und Geschlecht.<br />
Swantje Köbsell, Behindertenpädagogin der Universität Bremen, Mitglied der emanzipatorischen Behindertenbewegung und der AG Disability Studies Dtl. </p>
<p>24. Juni 2009<br />
Der Feind hat viele Geschlechter.<br />
Körperbilder im Antisemitismus des Nationalsozialismus und Bildungsarbeit<br />
Meike Günther, Dipl. Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin</p>
<p>1. Juli 2009<br />
Identitätskritische Jungenarbeit und intersektionale Perspektiven<br />
Olaf Stuve, Mitarbeiter bei Dissens e.V. mit den Schwerpunkten Bildung, geschlechterreflektierte Jungenarbeit und Intersektionlitätsforschung</p>
<p>8. Juli 2009<br />
Kommunikation von Körper &#8211; Körper als Schnittstelle sozialer In- und Exklusion bei Jugendlichen<br />
Prof. Dr. Kristina Reiss, Juniorprofessorin für Kommunikation in pädagogischen Handlungsfeldern an der Carl von Ossietzy Universität Oldenburg.</p>
<p>15. Juli 2009<br />
Dark Continents. Psychoanalyse, Gender, Whiteness.<br />
Martina Tißberger, Diplom Psychologin und Mitarbeiterin des Arbeitsbereich Geschichte der Psychologie an der FU und HU Berlin
</p></blockquote>
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		<title>Podiumsdiskussion anlässlich der Abschaffung des Frauen-Referates</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 19:55:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Academia]]></category>
		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 15. Dezember findet an der Uni Hamburg eine Podiumsd [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. Dezember findet an der Uni Hamburg eine Podiumsdiskussion anlässlich der Abschaffung des teilautonomen AStA Frauen-Referates durch den AStA statt. Auf dem Podium sitzen VertreterInnen des AStAs, eine Studentin der &#8220;Gegenseite&#8221; und mit Dagmar Filter und Prof. Dr. Christa Randzio-Plath zwei Frauen, die vermutlich schon einiges an feministischem Hin und gleichstellungspolitischem Her miterlebt haben. Könnte interessant werden.</p>
<p align="center"><a href="http://www.iheartdigitallife.de/fotos/frauenreferat.pdf"><img src="/fotos/frauenreferat.jpg" alt="ausschnitt aus dem flyer der veranstaltung"></a><br />
<small>Auf das Bild klicken und den ganzen Flyer sehen!</small></p>
<blockquote><p><strong>Podiumsdiskussion Mo. 15.12.08, 17h,<br />
Hörsaal M (Edmund-Siemers-Allee 1):</p>
<p>Frauenreferat Ja oder Nein?</strong></p>
<p>Feminismus als Schlagwort ist wieder öfter zu hören. Doch auch die Rede von Gleichstellungspolitik und Managing Diversity erfreut sich größerer Bedeutung. Auf dieser Veranstaltung soll diskutiert werden, was Feminismus heißen kann und soll und welche Strukturen für eine feministische Praxis gebraucht werden. Ausgangspunkt der Diskussion wird die Abschaffung des Frauenreferats an der Hamburger Universität sein.</p>
<p>Auf dem Podium diskutieren:<br />
Nicole Meyer (Studentin)<br />
Dagmar Filter (Koordinationsstelle Gender und Queer Studies)<br />
Prof. Dr. Christa Randzio-Plath (Landesfrauenrat HH)<br />
Gun Rüttgers (Gleichstellungsbeauftragte des AStAs)<br />
Benjamin Gildemeister (AStA-Vorstand)<br />
Moderation: Katrin Jäger (Journalistin)</p>
<p>all gender welcome!</p></blockquote>
<p>Mehr über die Hintergründe: <a href="http://frauenlesbentransrat.blogsport.de/">http://frauenlesbentransrat.blogsport.de/</a></p>
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