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		<title>Ein Rant über Primarschule und Elterngeld</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<description><![CDATA[Bundesstipendien-Programm für die zukünftige Elite st [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesstipendien-Programm für die zukünftige Elite statt einer ordentlicher Bafög-Erhöhung alle Studierenden, die Bafög-berechtigt sind. Kein Elterngeld für Transferleistungsbezieher_innen, keine Primarschule in Hamburg. Mir wird ganz anders, wenn ich mir die Entwicklungen der letzten Wochen ansehe. Wenn hier eine die Verhältnisse zuspitzt, dann ist es die liberal/ökologisch/konservative Mittelschicht in ihren verschiedenen Figurationen. Abstiegsängste und Normalitätsvorstellungen führen zu immer ausschließenderen Investitionen ins eigene(!) Kind und in die eigenen Privilegien.</p>
<p>Die Herkunftseliten dünken sich Leistungseliten und <a href="http://www.freitag.de/politik/1028-der-kampf-der-herkunftseliten">schämen sich nicht zu behaupten</a> &#8220;Ein Arbeiterkind kann vom Kind eines Vorstandsvorsitzenden profitieren, aber nicht umgekehrt, und das ist nicht zu verantworten!&#8221; Es sind aber nicht allein die Vorstandsvorsitzenden und der Blankeneser Geldadel, die sich erfolgreich gegen die Einführung der Primarschule in Hamburg eingesetzt haben. Es sind auch die netten jungen Akademikerfamilien aus Eimsbüttel, die beim Gespräch mit den Nachbar_innen im Bioladen nicht sagen würden, dass der Sarrazin ja auch irgendwo Recht hat oder dass sie mal Schill gewählt haben. Aber bei der Vorstellung, ihre eigenen Kinder könnten nicht nach vier Jahren in die Pforten des Gymnasiums unter ihresgleichen auf die Universität vorbereitet werden, kriegen sie Panik. Sie erzählen sich selbst und anderen, diese Reform sei einfach nicht gut vermittelt worden und man fürchte Chaos bei der Umstellung, das nicht gut ist für die Kinder. Sie fürchten aber auch um ihre Privilegien. Privilegien, von denen sie sich einbilden, sie alleine hart erarbeitet zu haben, als würden die Zugehörigkeit zur &#8220;Mehrheitsgesellschaft&#8221;, die Entscheidung für das normale Leben und die Herkunft, die eine akademische Ausbildung ermöglichte, keine Rolle dabei spielen.</p>
<p>Warum sollten sie auch ihre gesellschaftliche Position hinterfragen, wenn die Regierungen seit Jahren genau dieser elitären, neoliberalen Logik forciert? Eltern werden familienpolitisch <a href="http://www.feministisches-institut.de/familienpolitik/">seit knapp einem Jahrzehnt </a>als Personen adressiert, deren Bedürfnisse am Besten mit Hilfe eines Opportunitätskostenmodells erfasst werden können. Das Grundprinzip des Elterngeldes ist bekanntermaßen der Lohnersatz für das Elternteil, welches zugunsten der Kinderbetreuung zwischenzeitlich aus dem Beruf aussteigt. Die Berechnung geht so: Zu welchem Preis leiste ich mir den Berufsausstieg? Was muss mir der Staat ersetzen, damit mein Lebensstandard in den Elternmonaten ungefähr gleich bleibt? Auf dieser Prämisse gebaut wurde das Elterngeld, gerne als &#8220;<a href="http://ht.ly/2cVYm">Wurfprämie</a>&#8221; für Besserverdienende bezeichnet, ein schillernder Mix aus Neoliberalismus mit leichtem feministischen Einschlag (&#8220;Vätermonate&#8221;) und konservativen Spuren. Es geht nicht um ein ausreichendes Haushaltseinkommen für alle Familien mit kleinen Kindern, sondern um die individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung. Die einzige Ausnahme hierbei ist auch nach allen Kürzungsvorschlägen der letzten Wochen die Alleinernährerfamilie. Für sie war das Elterngeld am wenigsten konsequent, denn, in real existierenden Klischees gesprochen: Die Hausfrau ohne eigenes Einkommen in den Monaten vor der Geburt erhält den Grundbetrag des Elterngeldes unabhängig vom Verdienst ihres Mannes. Die von ALG 2 lebende Alleinerziehende zukünftig nicht.</p>
<p>&#8220;Ist das Gerecht gegenüber denen, die arbeiten?&#8221; fragt sich nicht nur Christina Schröder und erhält dafür vermutlich Zustimmungen bei einigen, die sich sowieso für den &#8220;Zahlmeister der Nation&#8221; halten und nicht sehen, dass die Mittelschicht schon jetzt mehr aus dem Gemeinwesen bekommt als sie einzahlt. <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EDBFBA61F4FF14CE7ABC202167DE8F4C9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Es sind die Mittelschichtsfamilien</a>, die öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder, Theater und Bücherhallen nutzen und ihre Kinder aufs Gymnasium schicken, wo der Unterricht pro Kind teurer ist als auf der Real- oder Hauptschule. Eigenverantwortung, Leistungsindividualismus und Refamiliarisierungstendenzen produzieren eine Stimmung, in der Leuten, denen es eigentlich ganz gut geht, Angst davor haben, dass &#8220;sozial Schwache&#8221; (als seien die es von Natur aus, als sei dies kein gesellschaftliches Verhältnis!) ihnen und ihrem Nachwuchs im Weg stehen beim Kampf gegen Prekarisierung. </p>
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		<title>Wollen und Dürfen</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 14:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA["Guido und Michael: Warum wir kein Kind wollen. Das ver [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Guido und Michael: Warum wir kein Kind wollen. Das verriet der Lebensgefährte von Viezekanzler Westerwelle&#8221; und ist in einem Artikel in der Hamburger Morgenpost vom 1. Juli nachzulesen.<sup>1</sup> Als Powercouple sind der Sportmanager Michael Mronz und Guido Westerwelle, zurzeit Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, sehr eingespannt. Mir ihren besonderen Lebensumständen werden sie einem Kind nicht gerecht, und so nutzen sie die verbleibende Qualitätszeit lieber für die Pflege ihrer Beziehung und um Zeit mit Freunden zu verbringen. </p>
<p>Kein Wort darüber, dass homosexuelle Paare in Deutschland nicht das Recht haben, gemeinsam ein Kind zu adoptieren. Stiefkindadoption ja, gemeinsame Adoption eines Kindes nicht. Mronz oder Westerwelle, die nicht verpartnert sind, könnten es höchstens als Einzelpersonen versuchen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat derweil <a href="http://genderblog.de/index.php/2010/06/29/das-recht-eine-familie-zu-grunden/?utm_source=feedburner&#038;utm_medium=feed&#038;utm_campaign=Feed%3A+genderblog_de+%28Genderblog%29">festgestellt</a>, dass der Begriff &#8220;Familie&#8221; nicht auf heterosexuelle Paare zu beschränken sei. Das wäre doch mal ein Ansatzpunkt für die FDP. Aber vielleicht hat Westerwelle ja <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Lee_Edelman">Lee Edelman gelesen</a>.</p>
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		<title>Queer Salons in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 12:49:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im vergangenen Jahr gab es bereits die ersten fünf Ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr gab es bereits die ersten fünf Berliner Queer Salons. Jetzt startet die neue Runde, initiiert von Antke Engel &#038; Volker Woltersdorff alias Lore Logorrhöe &#038; umgesetzt von wechselnden Vorbereitungskomitees:</p>
<p>21.01. asian affairs: queer Asian film salon (<a href="http://queer-institut.de/pdf/QueerSalon0110.pdf">PDF</a>)<br />
18.02. dicker als blut? queere generationen-bildung ohne verwandtschaft<br />
18.03. identitätswechsel mit tagespolitischem überraschungseffekt<br />
15.04. „Oh economy, up yours!“ film salon<br />
20.05. beziehungsformen jenseits von heteronormativität und szenestress<br />
17.06. How to queer things with words</p>
<blockquote><p>Der Queer Salon ist ein monatliches Event, das durch verschiedene Formen des Miteinander-Tuns das Spektrum queer-politischer Positionen auszuloten trachtet. Wenn queer weder einheitlich ist, noch sich fixieren lässt, wo ist dann der Ort, wo das Vielfältige und Bewegte aufeinander trifft? Und wie wird es produktiv, provokativ, politisch? Wir möchten einen Ort schaffen, der Leute in Kontakt zu bringt, die sich sonst nicht begegnen, und die gemeinsam Machtverhältnisse verhandeln und verändern. Einen Ort, der von unterschiedlichen Menschen und Communities genutzt wird, die queer als Möglichkeit ansehen, Differenzen auf unterschiedliche Weise und diverse Formen von Differenz in ihrer Unterschiedlichkeit zum Ausdruck zu bringen. Wir wollen uns nicht allein auf Sprache oder das klassische Format der Polit-Diskussion verlassen, sondern Formen der thematischen Auseinandersetzung finden, die auf geteilte Praxen setzen.<br />
Im Anschluss gibt es jeweils in gepflegt-frivoler Atmosphäre bei Snacks und inspirierenden Getränken zu moderaten Preisen Zeit und Raum für Gespräche – möglichst auch, um in wechselnden Konstellationen gemeinsame Ideen &#8211; für weitere Salons oder sonstige Praxis &#8211; auszuhecken.</p></blockquote>
<p>Der Queer Salon findet jeden 3. Donnerstag im Monat statt.<br />
Ort: Werkstatt, Adalbertstr. 71 (Hinterhaus, Tür rechts) (U-Kottbusser Tor)<br />
Aktuelle Infos über den Queer Salon und die Möglichkeit, auf dem Laufenden zu bleiben, gibts beim <a href="http://queer-institut.de/aktuell.html">Institut für Queer Theory</a>.</p>
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		<title>Lebens- und Liebesformen – Heute Abend Thema bei &#8220;Hart aber fair&#8221;</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/lebens-und-liebesformen-%e2%80%93-heute-abend-thema-bei-hart-aber-fair/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 10:41:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Von Frank Plasbergs Sendung "Hart aber fair – Wenn Po [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Frank Plasbergs Sendung &#8220;<a href="http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2009/20090408.php5?akt=1">Hart aber fair – Wenn Politik auf Wirklichkeit trifft</a>&#8221; erwarte ich merkwürdige Statements und Diskussionen, die abgebrochen werden, wenn es gerade spannend wird. Aber sei es drum: Heute geht es schließlich um Ehe und Familie, die Kinder &#8230; die Zukunft! Oder werden Gabriele Pauli und <a href="http://julia-seeliger.de/hart-aber-fair-welche-ehe-braucht-der-mensch/">Julia Seelinger</a> die Fernsehnation davon überzeugen können, dass Monogamie und &#8220;bis dass der Tod uns scheidet&#8221; Konzepte sind, die wir gar nicht brauchen? </p>
<blockquote><p>Schutz für die Ehe verspricht der Staat und gibt Verheirateten einen Steuerrabatt. Weg damit, fordern Kritiker. Sie sagen: Die Ehe ist nur eine von vielen Formen der Partnerschaft und lebenslange Treue nur eine Illusion! Brauchen nur noch Kinder die heile Familie? Und was machen die Erwachsenen, wenn das Alter kommt?</p></blockquote>
<p><strong>Heute Abend, 21:45 bis 23:00 Uhr im Ersten.</strong></p>
<p>&#8220;Hart aber fair&#8221; läuft übrigens auch bei <a href="http://www.youtube.com/results?search_type=&#038;search_query=switch+reloaded+hart+aber+fair&#038;aq=0&#038;oq=switch+reloaded+hart+">switch reloaded (youtube)</a>.</p>
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		<title>Jenseits der Geschlechtergrenzen im Sommersemester 2009</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/jenseits-der-geschlechtergrenzen-im-sommersemester-2009/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 07:08:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Academia]]></category>
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		<description><![CDATA[In der nächsten Woche, genauer gesagt am 8. April, beg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der nächsten Woche, genauer gesagt am 8. April, beginnt an der Universität Hamburg wieder die Vortragsreihe &#8220;Jenseits der Geschlechtergrenzen&#8221;, die von der <a href="http://www.genderstudies-hamburg.de/index.php?id=269">AG Queer Studies</a> organisiert wird. </p>
<p>Unsere Vortragsreihe “Jenseits der Geschlechtergrenen” startet wie gewohnt mit einer Einführung der AG Queer Studies ins Sommersemester 2009. Am 14. April freuen wir uns auf Christian Klesse, einen alten Bekannten unserer Vortragsreihe, der über die “Schwierigkeiten in der Aushandlung nichtmonogamer Lebensweisen” sprechen wird. Mit feministisch-queeren Raumkonstruktionen am Bespiel des Ladyfests Wien beschäftigt sich Barbara Maldoner-Jäger in ihrem Vortrag am 20. Mai, und in der Woche darauf gibt uns Kerstin Palm einen Einblick in die evolutionstheoretische Schönheitsforschung, durch die &#8220;spezifische Schönheitsideale mit der Autorität der Natürlichkeit ausgestattet werden&#8221;. </p>
<p>Das Zusammendenken unterschiedlicher Formen des gesellschaftlichen Ein- und Ausschlusses bildet auch dieses Semester wieder einen Schwerpunkt in unserem Programm. Mit der intersektionalen Arbeit von LesMigras Berlin beschäftigt sich Lisa Thaler in ihrem Vortrag am 22. April, am 1. Juli spricht Olaf Stuve über &#8220;Identitätskritische Jungenarbeit aus intersektionaler Perspektive&#8221; und den Semesterabschluss bildet Martina Tißberger mit ihrem Vortrag &#8220;Dark Continents. Psychoanalyse, Gender und Whiteness&#8221; am 15. Juli. Wir freuen uns außerdem besonders, in diesem Semester zwei Vorträge aus dem Themenbereich  Disability Studies im Programm zu haben. In Kooperation mit dem Zentrum für Disability Studies (ZeDiS) wird Christiane Hutson am 13. Mai einen Vortrag mit dem Titel &#8220;Unverschämt – Was Rassismus, Heterosexismus und Ableismus mit uns machen&#8221; halten, und am 17. Juni spricht Swantje Köbsell über &#8220;Behinderung und Geschlecht&#8221;. Wie in jedem Semester decken die verschiedenen Vorträge ein interdisziplinäres Spektrum an Themen ab und verdeutlichen queerende Forschungspraxen und Perspektive auf Geschlecht und Sexualität. Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen findet ihr im <a href="http://www1.uni-hamburg.de/QUEERAG/test/abstractheftss09.pdf">Programmheft</a> und nach dem Klick!<br />
<span id="more-766"></span></p>
<blockquote><p><strong>Jenseits der Geschlechtergrenzen</strong><br />
Mittwochs 19 - 21 Uhr, Raum 0079, Von-Melle-Park 5, Hamburg</p>
<p>8. April 2009<br />
Vorstellung der AG Queer Studies und des Semesterprogramms<br />
AG Queer Studies, Universität Hamburg</p>
<p>15. April 2009<br />
Was tun, wenn nicht alle das Gleiche wollen??? Schwierigkeiten in der Aushandlung nichtmonogamer Lebensweisen und die Grenzen des Konsensmodelles<br />
Dr. Christian Klesse, Lecturer in Cultural Studies, Manchester Metropolitan University</p>
<p>22. April 2009<br />
Queer sisters of Color &#8211; Intersektionalität in der Arbeit von LesMigraS<br />
Lisa Thaler, Soziologin an der Freien Universität Berlin, Mitarbeiterin des Arbeitsbereichs LesMigraS der Lesbenberatung Berlin</p>
<p>29. April 2009<br />
Post/Porno und feministische post/queere Interventionen: Sexualität interdependent?<br />
Vera Tudor M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Gender Studies und Sprachanalyse HU Berlin</p>
<p>6. Mai 2009<br />
Von Wahlfreiheit und dem ökonomischen Charme der Familie. Elternschaft im familienpolitischen Diskurs<br />
Kathrin Ganz, M.A., Politikwissenschaftlerin und Mitglied der AG Queer Studies, Hamburg</p>
<p>13. Mai 2009<br />
Unverschämt. Wir im Spannungsfeld von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism<br />
Christiane Hutson, Lehrbeauftragte in den Gender Studies an der HU Berlin und in den Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld</p>
<p>20. Mai 2009<br />
Baustelle: Betreten erbeten!<br />
Feministisch- queere Raumkonstruktionen am Beispiel von Ladyfest Wien.<br />
Barbara Maldoner- Jäger, Dipl. Pädagogin und Teil des feministischen Projekts &#8220;Radikales Nähkränzchen&#8221;, Innsbruck</p>
<p>27. Mai 2009<br />
Die Natur der Schönheit &#8211; Reflektionen zur evolutionstheoretischen Attraktivitätsforschung<br />
Kerstin Palm, PD Dr., Gastprofessorin für Kulturtheorie und Kulturgeschichte der Naturwissenschaften aus der Genderperspektive, Humboldt-Universität zu Berlin, Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien</p>
<p>10. Juni 2009<br />
Geschlecht und Sex &#8211; wie queer sind die realen Subjekte?<br />
Dr. phil. Sophinette Becker, Leiterin der Sexualmedizinischen Ambulanz der Uniklinik Frankfurt am Main</p>
<p>17. Juni 2009<br />
Behinderung und Geschlecht.<br />
Swantje Köbsell, Behindertenpädagogin der Universität Bremen, Mitglied der emanzipatorischen Behindertenbewegung und der AG Disability Studies Dtl. </p>
<p>24. Juni 2009<br />
Der Feind hat viele Geschlechter.<br />
Körperbilder im Antisemitismus des Nationalsozialismus und Bildungsarbeit<br />
Meike Günther, Dipl. Sozialpädagogin / Sozialarbeiterin</p>
<p>1. Juli 2009<br />
Identitätskritische Jungenarbeit und intersektionale Perspektiven<br />
Olaf Stuve, Mitarbeiter bei Dissens e.V. mit den Schwerpunkten Bildung, geschlechterreflektierte Jungenarbeit und Intersektionlitätsforschung</p>
<p>8. Juli 2009<br />
Kommunikation von Körper &#8211; Körper als Schnittstelle sozialer In- und Exklusion bei Jugendlichen<br />
Prof. Dr. Kristina Reiss, Juniorprofessorin für Kommunikation in pädagogischen Handlungsfeldern an der Carl von Ossietzy Universität Oldenburg.</p>
<p>15. Juli 2009<br />
Dark Continents. Psychoanalyse, Gender, Whiteness.<br />
Martina Tißberger, Diplom Psychologin und Mitarbeiterin des Arbeitsbereich Geschichte der Psychologie an der FU und HU Berlin
</p></blockquote>
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		<title>Serien-Wahnsinn! L-Word, Big Love &amp; The United States of Tara</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/serien-wahnsinn-l-word-big-love-the-united-states-of-tara/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Jan 2009 13:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewegtbild]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag wüschte ich mir wirklich, in den USA zu leb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag wüschte ich mir wirklich, in den USA zu leben. Mit Kabelabos von HBO und Shotime und einem Tivo (wegen der Überschneidungen) ausgestattet würde ich am 18. Januar die ganze Nacht vor der Glotze hängen und Serien gucken, die mit neuen Staffeln oder erstmalig ausgestrahlt werden. </p>
<p>Da wäre zum einen die sechste und letzte Staffel von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_L_Word">The L-Word</a> (<a href="http://www.sho.com/lword">Shotime</a>). Ich schwanke da immer zwischen aufrichtigem Interesse an den Stories und extremem Amüsement aufgrund der Übertreibungen. Die neue Staffel beginnt mit dem Tod einer zentralen Figur (auf <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3-lM1vr7xKk&#038;feature=PlayList&#038;p=7DA77FC036356354&#038;playnext=1&#038;index=7">youtube</a> erfahrt ihr schon, wer es ist), und in den nur acht Folgen wird dann gezeigt, wie es dazu kam. Das verspricht zum Abschied noch mal überzogenes und glamuröses Drama nach meinem Geschmack.</p>
<p>Während es bei L-Word um relativ etablierte lesbische, bisexuelle und trans Leute, die in Hollywood leben, geht, findet wirkliche Devianz in Sandy, Utah statt. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Big_Love">Big Love</a> (<a href="http://www.hbo.com/biglove/">HBO</a>) ist eine Serie über eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mehrfachehe_(Mormonen)">polygame Familie mit fundamentalistisch-mormonischem Hintergrund</a> und geht in die dritte Staffel. Wird Bill eine vierte Frau in die Ehe bringen? Wie entwickelt sich der Machtkampf zwischen Barb, Nicky und Margene? Wie gehen die acht Kinder mit ihrer nicht-normativen Familiesituation um? Und was treiben die Familien auf dem compound in Juniper Creek, wo die Sitten etwas rauer sind? Big Love ist extrem spannend und herausfordernd, weil hier sehr nuanciert die Repräsentation von Polygamie als traditionelle und unterdrückerische Herrschaft über Frauen auf eine Repräsentation von Polygamie als auch von Frauen selbstgewählte Lebensform stößt. Und außerdem spielt <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chloë_Sevigny">Chloë Sevigny</a> mit. Habe ich euer Interesse geweckt? Hier ist eine kleine Einführung, zugleich aber auch Zusammenfassung dessen, was in den bisherigen zwei Staffeln geschehen ist (Spoiler).</p>
<p align="center"><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Xhs-J_avCSA&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Xhs-J_avCSA&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<p>Und schließlich ist da noch die Serienhoffnung 2009: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_United_States_of_Tara">The United States of Tara </a> (<a href="http://www.sho.com/site/tara/home.do">Shotime</a>). Ein sehr gutes Omen ist die Tatsache, dass <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Diablo_Cody">Diabolo Cody</a> die Serie entwickelt hat, die oscar-prämierte Drehbuchautorin von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Juno_(film)">Juno</a>. Tara, gespielt von  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Toni_Collette">Toni Colette</a>, ist eine Frau mit multipler Persönlichkeitsstörung. Sie ist Tara, Alice, Buck und T. Dass die weibliche Hauptrolle zu eindimensional angelegt ist, wird man dieser Serie also schon mal nicht vorwerfen können. </p>
<p align="center"><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/k6kpG0CgsrI&#038;hl=de&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/k6kpG0CgsrI&#038;hl=de&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object></p>
<p>Das macht doch Lust auf mehr! Oh, und die zweite Staffel von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Flight_of_the_Conchords_(TV_series)">Flight of the Concords</a> (<a href="http://www.hbo.com/conchords/">HBO</a>) fängt am Sonntag auch an. Es ist also für genug Seriennachschub gesorgt, auch für Leute wie mich, die Vampire nicht spannend finden. </p>
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		<title>Erwünschte Elternschaft</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 08:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Seite des Feministischen Institut Hamburg ist e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Seite des <a href="http://feministisches-institut.de/">Feministischen Institut Hamburg</a> ist ein kleiner Text von mir veröffentlich worden. Es geht um das Thema meiner Magisterarbeit: Familienpolitik und Elternschaft in Deutschland.</p>
<blockquote><p>Die deutsche Familienpolitik und die ihr zugrunde liegenden Konzepte von Mutterschaft und Vaterschaft galten lange Zeit als besonders der Tradition verschrieben und rückständig. Überraschenderweise brachte ausgerechnet die Familienpolitik der Großen Koalition eine familienpolitische Wende. Sie wird nicht nur in der medialen Öffentlichkeit als Erfolg verbucht, sondern gilt trotz berechtigter Kritik auch aus feministischer Sicht als Schritt in die richtige Richtung. Während auf gleichstellungspolitischer Ebene Erfolge zu verzeichnen sind, bildet der familienpolitische Diskurs jedoch ein Konzept von normativ erwünschter Elternschaft aus, das Familienformen jenseits der Zwei-Erwerbstätigen-Elternschaft zunehmend stigmatisiert.</p></blockquote>
<p>Weiterlesen: <a href="http://feministisches-institut.de/familienpolitik.html">Familienpolitik: Welche Formen von Elternschaft sind erwünscht?</a> Kommentare zum Text gerne hier posten, es gibt auf der Website nämlich nur ein Gästebuch und keine Kommentarfunktion für die einzelnen Texte. </p>
<p>Das Feministische Institut Hamburg veröffentlicht auf seiner Homepage Statements von verschiedenen Autor_innen. Ziel ist es, &#8220;feministische Debatten über die Hochschulen hinaus in breite Öffentlichkeiten zu tragen, dort zur Diskussion zu stellen und damit in politische Praxen einzugreifen.&#8221; Die gesammelten Statements aus den Jahren <a href="http://www.feministisches-institut.de/reader/fihh_2007.pdf">2006/2007</a> und <a href="http://www.feministisches-institut.de/reader/fihh_2008.pdf">2008</a> stehen jetzt auch als Reader (PDF) zur Verfügung. </p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>We can haz Jon Stewart plz?</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 01:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[.cc_box a:hover .cc_home{background:url('http://www.com [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<style type='text/css'>.cc_box a:hover .cc_home{background:url('http://www.comedycentral.com/comedycentral/video/assets/syndicated-logo-over.png') !important;}.cc_links a{color:#b9b9b9;text-decoration:none;}.cc_show a{color:#707070;text-decoration:none;}.cc_title a{color:#868686;text-decoration:none;}.cc_links a:hover{color:#67bee2;text-decoration:underline;}</style>
<div class='cc_box' style='position:relative'><a href='http://www.comedycentral.com' target='_blank' style='display:inline; float:left; width:60px; height:31px;'>
<div class='cc_home' style='float:left; border:solid 1px #cfcfcf; border-width:1px 0px 0px 1px; width:60px; height:31px; background:url("http://www.comedycentral.com/comedycentral/video/assets/syndicated-logo-out.png");'></div>
<p></a>
<div style='font:bold 10px Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; float:left; width:299px; height:31px; border:solid 1px #cfcfcf; border-width:1px 1px 0px 0px; overflow:hidden; color:#707070;'>
<div class='cc_show' style='position:relative; background-color:#e5e5e5;padding-left:3px; height:14px; padding-top:2px; overflow:hidden;'><a href='http://www.thedailyshow.com/' target='_blank'>The Daily Show With Jon Stewart</a><span style='position:absolute; top:2px; right:3px;'>M &#8211; Th 11p / 10c</span></div>
<div class='cc_title' style='font-size:11px; color:#868686; background-color:#f5f5f5; padding:3px; padding-top:1px; line-height:14px; height:21px; overflow:hidden;'><a href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=213349&#038;title=mike-huckabee-pt.-2' target='_blank'>Mike Huckabee Pt. 2</a></div>
</div>
<p><embed style='float:left; clear:left;' src='http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:213349' width='360' height='301' type='application/x-shockwave-flash' wmode='window' allowFullscreen='true' flashvars='autoPlay=false' allowscriptaccess='always' allownetworking='all' bgcolor='#000000'></embed>
<div class='cc_links' style='float:left; clear:left; width:358px; border:solid 1px #cfcfcf; border-top:0px; font:10px Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; color:#b9b9b9; background-color:#f5f5f5;'>
<div style='width:177px; float:left; padding-left:3px;'><a target='_blank' href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=166515&#038;title=Barack-Obama-Pt.-1'>Barack Obama Interview</a><br /><a target='_blank' href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?videoId=167938&#038;title=John-McCain-Pt.-1'>John McCain Interview</a></div>
<div style='width:177px; float:left;'><a target='_blank' href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?searchterm=Sarah+Palin&#038;searchtype=site&#038;x=0&#038;y=0'>Sarah Palin Video</a><br /><a target='_blank' href='http://www.thedailyshow.com/video/index.jhtml?searchterm=indecision+2008&#038;searchtype=site&#038;x=0&#038;y=0'>Funny Election Video</a></div>
<div style='clear:both'></div>
</div>
<div style='clear:both'></div>
</div>
<p><span id="more-333"></span></p>
<p>Ehe Kitsch, na klar. Aber gut argumentiert. Via <a href="http://feministing.com">Feministing</a>, wo es auch einen interessanten Text über die Frage gibt, welche Verpflichtungen &#8220;Vertreter_innen&#8221; von Minderheiten in den Medien gegenüber ihrer Minderheit haben: <a href="http://feeds.feedburner.com/~r/Feministing/~3/481847313/012638.html">Jon Stewart, Rachel Maddow, and media privilege</a>. Und Oskar Piegsa hat zu Stewart und Huckabee auch noch <a href="http://achtmilliarden.wordpress.com/2008/12/13/politikunterricht-mit-jon-stewart-das-mindset-des-us-konservatismus-und-die-homo-ehe-zwischen-markt-und-moral/">etwas geschrieben</a>.</p>
<p>Es gibt niemanden im deutschen Fernsehen, die oder der mit Jon Stewart vergleichbar wäre. Stattdessen haben wir:</p>
<style type='text/css'>.cc_box a:hover .cc_home{background:url('http://www.comedycentral.com/comedycentral/video/assets/syndicated-logo-over.png') !important;}.cc_links a{color:#b9b9b9;text-decoration:none;}.cc_show a{color:#707070;text-decoration:none;}.cc_title a{color:#868686;text-decoration:none;}.cc_links a:hover{color:#67bee2;text-decoration:underline;}</style>
<div class='cc_box' style='position:relative'><a href='http://www.comedycentral.com' target='_blank' style='display:inline; float:left; width:60px; height:31px;'>
<div class='cc_home' style='float:left; border:solid 1px #cfcfcf; border-width:1px 0px 0px 1px; width:60px; height:31px; background:url("http://www.comedycentral.com/comedycentral/video/assets/syndicated-logo-out.png");'></div>
<p></a>
<div style='font:bold 10px Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; float:left; width:299px; height:31px; border:solid 1px #cfcfcf; border-width:1px 1px 0px 0px; overflow:hidden; color:#707070;'>
<div class='cc_show' style='position:relative; background-color:#e5e5e5;padding-left:3px; height:14px; padding-top:2px; overflow:hidden;'><a href='http://www.colbertnation.com/' target='_blank'>The Colbert Report</a><span style='position:absolute; top:2px; right:3px;'>Mon &#8211; Thurs 11:30pm / 10:30c</span></div>
<div class='cc_title' style='font-size:11px; color:#868686; background-color:#f5f5f5; padding:3px; padding-top:1px; line-height:14px; height:21px; overflow:hidden;'><a href='http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/156625/february-14-2008/who-s-riding-my-coattails-now----oliver-pocher' target='_blank'>Who&#8217;s Riding My Coattails Now? &#8211; Oliver Pocher</a></div>
</div>
<p><embed style='float:left; clear:left;' src='http://media.mtvnservices.com/mgid:cms:item:comedycentral.com:156625' width='360' height='301' type='application/x-shockwave-flash' wmode='window' allowFullscreen='true' flashvars='autoPlay=false' allowscriptaccess='always' allownetworking='all' bgcolor='#000000'></embed>
<div class='cc_links' style='float:left; clear:left; width:358px; border:solid 1px #cfcfcf; border-top:0px; font:10px Arial,Helvetica,Verdana,sans-serif; color:#b9b9b9; background-color:#f5f5f5;'>
<div style='width:177px; float:left; padding-left:3px;'><a target='_blank' href='http://www.colbertnation.com/video/tag/Christmas'>Colbert at Christmas</a><br /><a target='_blank' href='http://shop.comedycentral.com/detail.php?p=76445&#038;v=comedy-central_shows_the-colbert-report&#038;SESSID=e404c55c0698e438f4508b6b848da5eb'>Colbert Christmas DVD</a></div>
<div style='width:177px; float:left;'><a target='_blank' href='http://www.colbertnation.com/video?keywords=green+screen'>Green Screen</a><br /><a target='_blank' href='http://www.colbertnation.com/the-colbert-report-videos/81003/january-18-2007/bill-o-reilly'>Bill O&#8217;Reilly Interview</a></div>
<div style='clear:both'></div>
</div>
<div style='clear:both'></div>
</div>
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		<title>Proposition 8 – The Musical</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 10:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktivismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[See more Jack Black videos at Funny or Die

Diejenige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="464" height="388" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000"><param name="movie" value="http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf" /><param name="flashvars" value="key=c0cf508ff8" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="464" height="388" flashvars="key=c0cf508ff8" allowfullscreen="true" quality="high" src="http://player.ordienetworks.com/flash/fodplayer.swf" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object>
<div style="text-align:center;width: 464px;">See more <a href="http://www.funnyordie.com/jackblack">Jack Black</a> videos at Funny or Die</div>
<p>Diejenigen von euch, die queere und feministische US-Blogs lesen, kennen es wahrscheinlich schon. Die wunderbare <a href="http://www.margaretcho.com/blog/">Margaret Cho</a> ist dabei, Jack Black, und eine geniale und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t05qc5Iwt40&#038;eurl=http://contexts.org/socimages&#038;feature=player_embedded">überhaupt nicht abwegige</a> Pointe.</p>
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		<title>Not so happily ever after: Reaktionen auf das Verbot der Ehe für Homosexuelle in drei weiteren US-Bundesstaaten</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/not-so-happily-ever-after-reaktionen-auf-das-verbot-der-ehe-fur-homosexuelle-in-drei-weiteren-us-bundesstaaten/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 19:47:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Den gestrigen Nachmittag habe ich damit verbracht, Blog [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den gestrigen Nachmittag habe ich damit verbracht, Blogseinträge über die am Dienstag in einigen US-Bundesstaaten durchgeführten Abstimmungen über ein Verbot nicht-heterosexueller Ehen lesen. Im Fokus der Diskussionen steht die für viele überraschende Entscheidung der Kalifornier_innen, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/California_Proposition_8_(2008)">Proposition 8</a> zuzustimmen, und damit die Definition der Ehe in der Verfassung auf heterosexuelle Ehen zu beschränken: &#8220;<strong>Only marriage between a man and a woman is valid or recognized in California.</strong>&#8221; In Florida und Arizona wurde gay marriage ebenfalls verboten, und in Arkansas sind homosexuelle Paare nun offiziell vom Adoptionsrecht ausgeschlossen.*</p>
<p>Viele queere und feministische Blogger_innen sind, bei aller Freude über Barack Obama als President-Elect, entsetzt über diese Ergebnisse. </p>
<blockquote><p>I am officially over the moon that Obama won, but if you are queer, and/or a woman, and/or a person of color, and/or concerned at all about social justice, the battle has just begun.<br />
&#8211; <a href="http://bitchmagazine.org/post/random-election-thoughts-for-ponderin<br />
">Jonanna Widner/Bitch Magazine</a></p></blockquote>
<p>Es wird über die Ursachen dieser Niederlage für gay-rights Aktivist_innen diskutiert:  Was waren Gründe für (heterosexuelle) Bürger_innen, mehrheitlich für Prop 8 zu stimmen? Wurde die Kampagne gegen Prop 8 energisch genug geführt? Welche demographischen Gruppen waren ausschlaggeben für die Entscheidung?<br />
<span id="more-291"></span></p>
<p>Mit den Beweggründen beschäftigt sich u.a. <a href="http://bitchphd.blogspot.com/2008/11/thoughts-on-passing-of-proposition-8.html">BitchPhD</a>. Viele, die für Prop 8 und andere Gesetzesinitiativen stimmten, befürchteten, Priester und Kirchen, die sich weigern, homosexuelle Paare zu trauen, könnten dafür bestraft werden, oder Lehrer_innen müssten den Kindern in der Schule erzählen, was Homos tun, und diesen Lebensstil als gleichberechtigte Alternative gegenüber Heterosexualität promoten. Dies deute darauf hin, dass die eigentliche Frage nach der Definition von Ehe nicht das tatsächliche Problem sei:</p>
<blockquote><p>And there&#8217;s an upside to the stories that it was fear of priests being arrested, or teachers &#8220;having&#8221; to teach kids about gay marriage, rather than gay marriage *itself* that made this thing pass. It suggests that gay marriage as such isn&#8217;t that scary to most Californians. Oh, they&#8217;re still a little squeamish about telling the kids about it (which is hilarious, given that the kids apparently already know and largely support it). And they don&#8217;t want their priests to get in trouble. (I know. Don&#8217;t say it.) But having to marshal these silly scare tactics to get people to &#8220;define marriage as between a man and a woman&#8221; suggests that the actual definition, as such, doesn&#8217;t actually matter that much to people.</p></blockquote>
<p><a href=" http://www.thenation.com/doc/20081124/kim">Richard Kim greft in einem Artikel bei The Nation</a> die Fragen nach den Bevölkerungsgruppen, die gegen gay marriage gestimmt haben, und nach politischen Strategien auf. Kim vermutet, dass Schwarze und Latinos nicht überproportional für Prop 8 gestimmt haben, weil sie homophob sind, sondern weil die christliche Rechte Schwarze- und Latino-Communities dieses Mal, im Gegensatz zu gay-rights Aktivistinn_en, frühzeitig und gezielt mit ihrer Kampagne adressiert habe. Über die 70% der schwarzen Wähler_innen, die für Prop 8 gestimmt haben, wird auch bei <a href="http://www.racialicious.com/2008/11/07/on-proposition-8/">Racialicious</a> diskutiert. Genau wie ding bei BitchPhD, die sich in <a href="http://feeds.feedburner.com/~r/BitchPhd/~3/445650322/party-over-primer-on-equality-and-prop.html">party over: a primer on equality and Prop 8 &#8211; from a brown straight girl!</a> mit deutlichen Worten an alle wendet, die sich gegen das Recht auf Ehe für alle ausgesprochen haben, stellen auch die Blogger_innen bei Racialicious klar: Die entscheidende demographische Gruppe bei dieser Entscheidung sind Heterosexuelle, den schließlich gehe es um Privilegien und darum, einem Club anzugehören, zu dem andere keinen Zugang haben. In diesem Sinne <a href="http://bitchmagazine.org/post/prop-8">fordert Rabie im Bitch Magazine Blog alle Heteros auf</a>:</p>
<blockquote><p>So don&#8217;t. Don&#8217;t get married. Cancel your wedding. Maybe you already booked the caterer, but I don’t care. Stand with a community in solidarity and choose not to get married until everyone can. And if you&#8217;re not going to do that, at least don&#8217;t have the audacity to invite me to your initiation into a club that won&#8217;t have me as a member.</p></blockquote>
<p>Aus verfassungsrechtlicher und demokratietheoretischer Sicht ist Proposition 8 in Kalifornien ebenfalls ein spannender Fall, wie auf <a href="http://feeds.feedburner.com/~r/BitchPhd/~3/444069916/thoughts-on-passing-of-proposition-8.html">Bitch PhD</a> zusammengefasst wird: </p>
<blockquote><p>Voters passed prop 22, which banned gay marriage. The ban went to the supreme court of California, which found it unconstitutional, since California&#8217;s constitution says we should treat everyone equally.</p>
<p>In other words, we just voted to change the constitution in order to say that everyone should not be treated equally.</p>
<p>That is a big. Fucking. Deal.</p></blockquote>
<p>Wie kann es angehen, dass per Volksabstimmung ein fundamentales Recht auf Gleichheit einfach so gekippt wird? <a href="http://www.latimes.com/news/local/la-me-gaylegal6-2008nov06,0,220763.story">Jennifer Pizer, Rechtsanwältin von Lambda Legal, äußert sich in der LA Times</a> zu der Frage, ob eine einfache Mehrheit ausreicht, einen Gleichheitsgrundsatz auszuhebeln:</p>
<blockquote><p>&#8220;The magnitude here is that you are effectively rendering equal protection a nullity if a simple majority can so easily carve an exception into it,&#8221; she said. &#8220;Equal protection is supposed to prevent the targeting and subjugation of a minority group by a simple majority vote.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vor diesem Hintergrund wurden nach der Abstimmung Klagen gegen Proposition 8 eingereicht, und die Entscheidung soll einer Revision unterzogen werden. Es bleibt also ein Funken Hoffnung für Kalifornien, den auch PortlyDyke sieht. Sie schreibt <a href="http://shakespearessister.blogspot.com/2008/11/words-of-hope-from-old-queer.html">über die Entwicklung von gay rights in den USA</a>: </p>
<blockquote><p>When I was 17, the thought of being accepted as a queer in my family, or in society at large &#8212; the idea of being &#8220;out&#8221; at a job &#8212; any job (except maybe a gay-bar) &#8212; simply did not exist.</p>
<p>At the time, I was pissed about this at some level &#8212; but it was a vague, subconscious kind of anger &#8212; and I would never have expected it to be addressed in the media or a topic of conversation outside of the secretive community that I inhabited as a queer.</p>
<p>Now, at 52, I&#8217;m pissed again &#8212; but this time, my anger is out in the open.</p></blockquote>
<p>Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Culture_war#Battleground_issues_in_the_.22culture_wars.22">culture wars</a> sind noch nicht vor bei, nur dieses Mal hat die liberale, progressive Seite bei der Präsidentschaftswahl und in Hinblick auf das Selbstbestimmungsrecht der Frau gewonnen. Die Institution Ehe bleibt in drei weiteren Staaten für Heterosexuelle reserviert.</p>
<p>Meiner Meinung nach ist die Ehe ganz grundsätzlich immer noch eine fragwürdige Angelegenheit, und ich wünschte, in den Blogs mehr darüber zu lesen, ob alle, die dem heteronormativen Bild des Paares nicht entsprechen, ein Stück vom Kuchen abhaben, oder <a href="http://www.amazon.de/Unser-Stück-Kuchen-Ilona-Bubeck/dp/3896560506">lieber einen neuen Kuchen backen</a> wollen. Das macht es aber nicht weniger skandalös, dass sich so viele Heterosexuelle aus welchen Gründen auch immer dagegen wehren, diese Institution anderen zugänglich zu machen. Und nicht vergessen: Auch in Deutschland dürfen Lesben und Schwule nicht heiraten, sondern tragen eine Lebenspartnerschaft ein, die zwar mit den gleichen Pflichten wie die Ehe, aber mit weniger Rechten verbunden ist.</p>
<p>* <small>Lediglich aus Connecticut gibt es gute Nachrichten, und erfreulich ist auch, dass das radikale Abtreibungsverbote in South Dakota und der Versuch in Colarado, befruchteten Eizellen volle Persönlichkeitsrechte zukommen zu lassen, nicht durchgekommen sind. Mehr dazu in einer Übersicht auf Feministing über <a href="http://www.feministing.com/archives/012009.html">den Ausgang der verschiedenen anti-gay, anti-choice, anti-immigration und anti-equal opportunity Abstimmungen</a>.</small></p>
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