Hugs and Kisses #4 Releaseparty heute im Fundbureau
May 8th, 2009 • Hamburg, Musik, Queer • No comments
Erneut hat sich „Hugs and Kisses“ nach dem bunten Treiben in der queeren Kultur– und Gedankenwelt umgeschaut und ist mehr als fündig geworden.
Ihr dürft gespannt sein auf eine Fülle von tollen Interviews, wunderschönen Foto´s und aufregenden Berichten über bekannte und unbekannten Gesichter aus dem Film-, Musik– und Kunstbereich. Desweiteren erwarten Euch wieder eine Menge Extras und Überraschungen.
Dieses Ereignis muss gefeiert werden!! Wir haben eine Menge toller Gäste vor Ort und laden Euch herzlichst zu unserer Releaseparty ein:
LIVE: Solange Tô Aberta — QueerPunkFunk aus Rio de Janeiro
2 Dancefloors:
DJ Martha Hari (Mis-Shapes)
DJ Yvette (Hugs and Kisses)
mit IndieElectroPopRockBeatsDJ Matt 3000 (Gedeih und Verderb)
DJ Donna Spring: d.i.s.c.o is my house
mit ElectroHouseTechnobeatsAm: 08.05.09
im Fundbureau, Hamburg/Stresemannstr. 114Ab: 22:00 Uhr
Eintritt: 5 Euro
MEN, LTTR & Vaginal Davis bei Girl Monster #4
April 21st, 2009 • Feminismus, Hamburg, Musik, Queer • No comments
„Are You A Boy Or A Girl?“ fragt die vierte Ausgabe der Girl Monster Reihe auf Kampnagel in Hamburg hoffentlich nicht vollen Ernstes, wenn morgen Abend MEN auftreten. Immer, wenn ich in den letzten Tagen Leute gefragt habe, ob sie zu MEN gehen, habe ich schnell hinterhergeschoben, dass das 2/3 Le Tigre sind, also tue ich das auch jetzt. JD Samson und Johanna Fateman haben sich für ihr Kunst-Musik-Performance-Projekt zusammen mit Michael O’Neill und Ginger Brooks Takahashi (früher Mitglieder der Indie-Band The Ballett) und der Künstlerin Emily Roysdon aber auch einen denkbar ungooglebaren Namen ausgedacht.
Neben MEN stehen am Mittwoch (22. Mai, ab 20.30 Uhr) auch das feministisch-genderqueere Künstler-innenkollektiv LTTR auf der Bühne, und die zurzeit in Berlin residierende LA-Drag Queen Vaginal Davis hält eine Lecture. Apropos Lecture … warum die Auftritte von Bands wie Sleater Kinney, The Gossip, oder jetzt MEN in Hamburg seit Jahren regelmäßig auf den Jenseits der Geschlechtergrenzen–Mittwoch fallen, weiß die Geierin. Das wird ein vollgepackter, toller Abend. Ein genaueres Programm findet ihr im Missy-Blog.
My Gender Is Music Party in der Roten Flora
April 17th, 2009 • Aktivismus, Feminismus, Hamburg, Musik, Queer • No comments
Am Samstag wird in der Roten Flora in Hamburg eine Anti-Repressions-Soli Party mit Liveacts und DJs für die kriminalisierten Aktivist_innen des vom AStA der Uni Hamburg abgeschafften feministischen Frauen_Lesben_TransRat gefeiert.
My Gender Is Music – 18. April 2009 ab 21.30 Uhr in der Roten Flora, Achidi-John-Platz 1 (Schulterblatt), Hamburg. Beginn der Liveacts um 22 Uhr. Mehr auf myspace.
Samy Deluxe, Wahrnehmung, Whiteness?
March 20th, 2009 • Musik, Politik, Rassismuskritik • 1 comment
Ich hatte mir fest vorgenommen, zeitnah und ausführlich ein paar Gedanken über eine kleine Auffälligkeit zu bloggen… da aber manchmal unvorhergesehene Dinge passieren, die Pläne umwerfen, hole ich das jetzt nur ganz knapp nach. Es geht um Samy Deluxe und seinen Song „Dis wo ich herkomm“. Ein Wir-Sind-Deutschland Machen-Wir-Was-Draus-Trotz-Hitler Song. „Eine neue(?) Perspektive auf die ganze Scheiße.“
Die Reaktionen in poplinken Medien überraschen nicht weiter: Daniel Erk im taz-Hitler Blog:
Man weiß gar nicht, wo man mit der Kritik anfangen soll, so kreuzdämlich, dümmlich und einfältig ist das leider, was Samy Deluxe da von sich gibt.
Die Spex bei twitter:

„Diss is Deutschland“ – ein Griff ins Klo.
Im Kontrast dazu zwei Schwarze deutsche Blogs: Bei BLACKprint hörte ich den Track zum ersten mal. Dort wurde er mit der Headline „Manchmal geht’s nicht anders“ gepostet, und auch bei der schwarze blog – blog von der braune mob e.V. – bezieht man sich positiv darauf:
Bei dem Lied handelt es sich um seine ganz persönliche Sicht zu seiner Heimat Deutschland. Mit diesem Song können sich sicherlich viele Schwarze Deutsche identifizieren.
Der Hamburger rappt auch von der Schwierigkeit, in einem Land zu leben, das sich noch immer nicht von seinem weißen Selbstbild verabschieden und anerkennen möchte, dass mensch Schwarz UND gleichzeitig deutsch sein kann.
Doch Samy Deluxe möchte den Menschen auch Mut machen, sich politisch einzumischen und sich für eine bessere Gesellschaft einzusetzen.
Unsere Meinung: Eine unterstützenswerte Botschaft!
Die Diskrepanz ist augenfällig. What’s whiteness got to do with it?
Auf testspiel.de – Samy Deluxe und der Nationalstolz gibt es mehr Links und die Reaktion von Samy Deluxe.
Wichtige Bekanntmachung
March 17th, 2009 • Hamburg, Musik • 1 comment

DJ Koze heißt jetzt Swahimi (Der Unerleuchtete). Gesehen im Schaufenster von Hanseplatte.
Pferd im Flur
November 1st, 2008 • Musik • No comments
Tolles Poster aus der neuen Of Montreal Platte Skeletal Lamping.
Musik aus der BUST bei Blip.fm
September 21st, 2008 • DigitalLife, Musik • No comments
Ich habe mich vor ein paar Wochen bei Blip.fm angemeldet. Das ist eine Mischung aus Twitter und Last.fm, ein Social Network rund um Musik. Bei Blip.fm ist jede_r User_in DJ. Ich suche Songs raus, und wer mag, hört sich die an. Ich finde manche Sache auf dieser Seite seltsam, z.B. dass die Songs ständig stoppen, wenn ich auf der Seite rumklicke. Aber sei’s drum, die Idee ist ja ganz nett. Heute Mittag habe ich zum testen mal die Rezensionen der August/September-Ausgabe von BUST durchgeblippt, und bis auf zwei oder drei Songs alles gefunden und einige schöne Bands entdeckt. Vielleicht habt ihr ja Lust, euch meine Blips mal anzuhören, direkt bei blip.fm/ihdl oder hier im Blog. Falls ihr auch blippt, fände ich es toll, wenn ihr euren Nick in die Kommentare schreibt.
Bitte nicht füttern!
August 20th, 2008 • Alltag, Musik • 2 comments
Andere Länder, andere Sitten, andere Erscheinungsformen von Bio-Politik. Vor zwei Wochen war ich mal wieder in Schweden, dem fröhlich-liberalen Disziplinarstaat. Auf dem Way Out West Festival in Göteborg gab es innerhalb des Festivalgeländes abgegrenzte, biergartenähnliche Zonen mit Tischen und Bänken. Nur dort gab es Bier und Wein. Um hinein zu kommen, musste viele Leute ihre Ausweise vorzeigen und beweisen, dass sie volljährig sind. Das Bier für 50 SEK à 0,4 l über das ganze Festivalgelände zu tragen war nicht drin, denn strenger als die Einlasskontrolle war nur die Auslasskontrolle der Alki-Zonen. Zwar konnten wir die Bühnen auch von dort aus sehen, aber merkwürdig war das schon, und an Leckereien wie Vodka-Red Bull natürlich gar nicht erst zu denken.
Wie dieses Foto zeigt, halten weder Preise noch umzäunte Trinkbereiche die jungen Schweden_innen vom Öl-Konsum ab. Dazu gibt es praktische Tragevorrichtungen aus Pappe, die wir „Dackel“ nannten. Richtig Besoffene habe ich aber nicht viele gesehen.
Benefizkonzert für Amnesty for Women
July 3rd, 2008 • Feminismus, Hamburg, Musik, Rassismuskritik • No comments
Amnesty for Women ist eine Organisation, die sehr wichtige und unterstützenswerte Arbeit leistet, die auftretenden KünstlerInnen super interessant und das letzte Benefizkonzert vor ein paar Wochen im der Fabrik (mit den Zitronen, Angie Reed und The Charts) war auch sehr schön. Darum freue ich mich auf das nächste Benefizkonzert am 11. Juli im Knust und hoffe, dass es voll wird.

Liebe FreundInnen von Amnesty for Women!
Die alltägliche Arbeit von Amnesty for Women zeigt, dass es einen großen Bedarf an psychologischer Beratung gibt. Nicht alle Migrantinnen sprechen Deutsch, deshalb braucht Amnesty for Women muttersprachliche Psychologinnen, die auch mit dem kulturellen Hintergrund vertraut sind.
Die psychologische Beratung und Krisenintervention wird ausschließlich über Spendengelder finanziert. Deshalb freuen wir uns, dass besondere KünstlerInnen im Rahmen eines Benefizkonzertes für uns auftreten werden und möchten alle FreundInnen von Amnesty for Women herzlich dazu einladen, mit uns einen abwechslungsreichen Abend zu verbringen und uns durch den Eintritt zu unterstützen.
THE WORLD INFERNO FRIENDSHIP SOCIETY ist keine Band im ursprünglichen Sinne, sondern ein Projekt von 8–12 versierten MusikerInnen aus New York. Mit Witz, Politik und Partylaune haben World-Inferno sich ihre eigene, einmalige Nische geschaffen. Sie bieten eine Mischung aus Broadway Music, Kurt Weill und Brecht Songs, Big Band Sound, Louis Armstrong und siedeln sich irgendwo zwischen Soul und Punk an. Beim Duo JACK FUCKING TWIST aus Hamburg wird schnell klar, dass hier 2 Musikerinnen Lust auf Spaß haben, aber trotzdem ernst zu nehmen sind. Mit wenigen Mitteln bringen sie Bass, Fußorgel, Schlagzeug, 2x Gesang und viel Energie auf die Bühne. Abgerundet wird der Abend durch DJ-Sets von Patex (School Of Zuversicht) und Melissa Logan (Chicks on Speed).Das Konzert findet am 11. Juli im Knust (Neuer Kamp 30, 20357 Hamburg) statt. Karten sind im Vorverkauf für 8 Euro und an der Abendkasse für 10 Euro erhältlich.
Das Team von Amnesty for Women






