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	<title>i heart digital life &#187; Oekonomie</title>
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		<title>Ein Rant über Primarschule und Elterngeld</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 09:18:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Bundesstipendien-Programm für die zukünftige Elite st [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bundesstipendien-Programm für die zukünftige Elite statt einer ordentlicher Bafög-Erhöhung alle Studierenden, die Bafög-berechtigt sind. Kein Elterngeld für Transferleistungsbezieher_innen, keine Primarschule in Hamburg. Mir wird ganz anders, wenn ich mir die Entwicklungen der letzten Wochen ansehe. Wenn hier eine die Verhältnisse zuspitzt, dann ist es die liberal/ökologisch/konservative Mittelschicht in ihren verschiedenen Figurationen. Abstiegsängste und Normalitätsvorstellungen führen zu immer ausschließenderen Investitionen ins eigene(!) Kind und in die eigenen Privilegien.</p>
<p>Die Herkunftseliten dünken sich Leistungseliten und <a href="http://www.freitag.de/politik/1028-der-kampf-der-herkunftseliten">schämen sich nicht zu behaupten</a> &#8220;Ein Arbeiterkind kann vom Kind eines Vorstandsvorsitzenden profitieren, aber nicht umgekehrt, und das ist nicht zu verantworten!&#8221; Es sind aber nicht allein die Vorstandsvorsitzenden und der Blankeneser Geldadel, die sich erfolgreich gegen die Einführung der Primarschule in Hamburg eingesetzt haben. Es sind auch die netten jungen Akademikerfamilien aus Eimsbüttel, die beim Gespräch mit den Nachbar_innen im Bioladen nicht sagen würden, dass der Sarrazin ja auch irgendwo Recht hat oder dass sie mal Schill gewählt haben. Aber bei der Vorstellung, ihre eigenen Kinder könnten nicht nach vier Jahren in die Pforten des Gymnasiums unter ihresgleichen auf die Universität vorbereitet werden, kriegen sie Panik. Sie erzählen sich selbst und anderen, diese Reform sei einfach nicht gut vermittelt worden und man fürchte Chaos bei der Umstellung, das nicht gut ist für die Kinder. Sie fürchten aber auch um ihre Privilegien. Privilegien, von denen sie sich einbilden, sie alleine hart erarbeitet zu haben, als würden die Zugehörigkeit zur &#8220;Mehrheitsgesellschaft&#8221;, die Entscheidung für das normale Leben und die Herkunft, die eine akademische Ausbildung ermöglichte, keine Rolle dabei spielen.</p>
<p>Warum sollten sie auch ihre gesellschaftliche Position hinterfragen, wenn die Regierungen seit Jahren genau dieser elitären, neoliberalen Logik forciert? Eltern werden familienpolitisch <a href="http://www.feministisches-institut.de/familienpolitik/">seit knapp einem Jahrzehnt </a>als Personen adressiert, deren Bedürfnisse am Besten mit Hilfe eines Opportunitätskostenmodells erfasst werden können. Das Grundprinzip des Elterngeldes ist bekanntermaßen der Lohnersatz für das Elternteil, welches zugunsten der Kinderbetreuung zwischenzeitlich aus dem Beruf aussteigt. Die Berechnung geht so: Zu welchem Preis leiste ich mir den Berufsausstieg? Was muss mir der Staat ersetzen, damit mein Lebensstandard in den Elternmonaten ungefähr gleich bleibt? Auf dieser Prämisse gebaut wurde das Elterngeld, gerne als &#8220;<a href="http://ht.ly/2cVYm">Wurfprämie</a>&#8221; für Besserverdienende bezeichnet, ein schillernder Mix aus Neoliberalismus mit leichtem feministischen Einschlag (&#8220;Vätermonate&#8221;) und konservativen Spuren. Es geht nicht um ein ausreichendes Haushaltseinkommen für alle Familien mit kleinen Kindern, sondern um die individuelle Kosten-Nutzen-Rechnung. Die einzige Ausnahme hierbei ist auch nach allen Kürzungsvorschlägen der letzten Wochen die Alleinernährerfamilie. Für sie war das Elterngeld am wenigsten konsequent, denn, in real existierenden Klischees gesprochen: Die Hausfrau ohne eigenes Einkommen in den Monaten vor der Geburt erhält den Grundbetrag des Elterngeldes unabhängig vom Verdienst ihres Mannes. Die von ALG 2 lebende Alleinerziehende zukünftig nicht.</p>
<p>&#8220;Ist das Gerecht gegenüber denen, die arbeiten?&#8221; fragt sich nicht nur Christina Schröder und erhält dafür vermutlich Zustimmungen bei einigen, die sich sowieso für den &#8220;Zahlmeister der Nation&#8221; halten und nicht sehen, dass die Mittelschicht schon jetzt mehr aus dem Gemeinwesen bekommt als sie einzahlt. <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EDBFBA61F4FF14CE7ABC202167DE8F4C9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Es sind die Mittelschichtsfamilien</a>, die öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder, Theater und Bücherhallen nutzen und ihre Kinder aufs Gymnasium schicken, wo der Unterricht pro Kind teurer ist als auf der Real- oder Hauptschule. Eigenverantwortung, Leistungsindividualismus und Refamiliarisierungstendenzen produzieren eine Stimmung, in der Leuten, denen es eigentlich ganz gut geht, Angst davor haben, dass &#8220;sozial Schwache&#8221; (als seien die es von Natur aus, als sei dies kein gesellschaftliches Verhältnis!) ihnen und ihrem Nachwuchs im Weg stehen beim Kampf gegen Prekarisierung. </p>
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		<title>Mehr Überfluss für die Bahn</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 06:55:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Hitzechaos. Kaum ist die WM vorbei, ist schon wieder ei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hitzechaos. Kaum ist die WM vorbei, ist schon wieder ein Ausnahmezustand in Schland. Thema Nummer Eins sind in diesem Zusammenhang die Klimaanlagen der Bahn. Es ist einer meiner <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pet_peeve">pet peeves</a>, wenn sich Leute darüber Beschweren, dass Anschlusszüge nicht warten oder dass man im ICE die Fenster nicht öffnen kann. Mir kommt es immer so vor, als würden Leute davon ausgehen, dass jeder mit gesundem Menschenverstand ganz klar durchblicken würde, wie &#8220;man&#8221; alles besser machen kann. Nur die Bahn nicht, die ist unfähig. </p>
<p>Es ist aber nicht erträglich bei 50°C für mehrere Stunden im Zug zu sitzen oder wegen ausfallendem Nachtzug eine Nacht bei Minusgraden am Bahnhof zu verbringen, wie es mir diesen Winter ergangen ist. Was steckt hinter der &#8220;Unfähigkeit&#8221;? Wird die Ingenieursleistung von Siemens ihrem Ruf nicht gerecht? Liegt es an Rationalisierungen und Einsparungen? Bei Zeit Online las ich heute einen Artikel von Annette Koch (dpa), <a href="http://www.zeit.de/reisen/2010-07/bahn-klimaanlagen-probleme<br />
">der auf diese Frage eingeht.</a> </p>
<blockquote><p>Insider der Bahn führen die Ausfälle auf Wartungsprobleme zurück. In den Werkstätten fehle durch die Sparvorgaben der vergangenen Jahre das Personal. Zudem sind die Mitarbeiter durch außerplanmäßige Kontrollen, die vorgenommen werden müssen, um nach einem Achsenbruch die Sicherheit zu gewährleisten, extrem eingespannt. Die Bahn weist die Vorwürfe offiziell zurück, hat aber auch keine andere Erklärung für die Ausfälle der Klimaanlage.</p></blockquote>
<p>Sehr anschaulich beschreibt eine Stelle in einem Artikel von Michael Bauchmüller <a href="http://www.sueddeutsche.de/reise/deutsche-bahn-so-ein-eng-getaktetes-system-erlaubt-keine-regeneration-1.973988">gestern in der SZ</a> den Zusammenhang von Einsparungen und ausfallender Technik bei der Berliner S-Bahn: </p>
<blockquote><p>Aber ein komplexes System wird anfällig für Fehler auch da, wo es keiner vermutet. Beispiel S-Bahn Berlin: Die neueren Wagen verfügen über modernste Technik, die aber empfindlich auf hohe Temperaturen reagiert &#8211; weswegen es in den Führerständen inzwischen Klimaanlagen gibt. Nur hat die Bahn zwischenzeitlich auf vielen Bahnhöfen das Personal abgebaut, das die Züge abfertigte, aus Kostengründen. Die Folge: An jedem Bahnhof muss der Fahrer seine Tür öffnen, um seinen S-Bahn-Zug selbst abzufertigen &#8211; und die Temperatur im Führerhaus steigt. Nicht alle Wagen verkraften das, einige haben einstweilen hitzefrei. In den verbleibenden Zügen wird es dagegen enger.</p></blockquote>
<p>Solche Beispiele finde ich sehr aufschlussreich, denn die Erzählung stützt meine Überlegung, dass enggetaktete, komplexe Systeme (oder vielleicht besser: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Akteur-Netzwerk-Theorie">Akteur-Netzwerke</a>) wie die Bahn mit ihren vielen Zügen, Bahnhöfen, Strecken, Mitarbeiter_innen, Klimaanlagen, Fahrgästen und der ganzen Kommunikation zwischen diesen einzelnen Elementen nicht auf der effizienzoptimierten Basis des Postfordismus laufen können. Sie brauchen Redundanz, müssen gut verteilt sein. Denn ohne ein gewisses Maß an überflüssiger Kapazitäten gibt es Kettenreaktionen, wenn an einem oder mehreren Orten einzelne oder mehrere Teile ausfallen. Dann wird es heiß oder Züge fallen aus, und alle meckern wieder über die Unfähigkeit des Gesamtapparats Bahn, blenden dabei aber die politische Frage danach aus, welche und wie viele Akteure es braucht, damit das Netzwerk funktioniert.</p>
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		<title>nrrrdz000007: geld</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 23:56:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>
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Heute geht's um Geld. Eigentlich ein Thema, über d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="/fotos/nrrrdz-logo.png" alt="nrrrdz logo"></p>
<p>Heute geht&#8217;s um Geld. Eigentlich ein Thema, über das immer und überall viel geredet wird, aber komischerweise selten in Podcasts und Blogs, wenn es um die Anschaffung von neuen technischen Geräten geht. Der neuste Mac, das neueste iPhone und Reisen zu Konferenzen sind teuer. Uns interessiert, warum die Frage, was sich wer leisten kann, so selten thematisiert wird. Eine Apple-lastige Folge, bei der am Ende nur klar ist, dass Steve Jobs viel Geld verdient. Dieses Mal ohne Facepalm des Monats, weil uns die Sachen einfach zu doof waren, um es Wert zu sein, sich darüber aufzuregen. Aufmerksamkeitsressourcen sind schließlich auch knapp.</p>
<p><br />
<a href="http://www.iheartdigitallife.de/podcast/nrrrdz07.mp3">Download</a> (mp3, 84MB)</p>
<p>Erwähntes:<br />
Der Wein und&#8230; Podcast mit uns: <a href="http://wein-und.info/wu%E2%80%A6002-wein-und%E2%80%A6-nerds/">Wein und &#8230; Nerds</a><br />
Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,698100,00.html">Neue Erziehungsstudie: Die Kinderglücksformel</a></p>
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		<title>Who Cares? Open Space in Berlin</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 08:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner_innen, die im März die Who Cares?-Veranst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner_innen, die im März die <a href="http://www.iheartdigitallife.de/we-care-but-were-not-sure-what-to-do-either/">Who Cares?-Veranstaltung</a> zu queer-feministischer Ökonomiekritik organisiert hatten, machen weiter:</p>
<blockquote><p>&#8220;Who Cares? Wie  weiter?&#8221;<br />
Komm zum open space am 20. Juni 2010 ! &#8211; Feminists &#8212; We&#8217;re  Calling You!</p>
<p>Ökonomiekritik und Queerfeminismus war die  Schnittmenge des dreitägigen Diskussions &#8211; und Vernetzungsevents vom  4.-6. März 2010 in Berlin-Neukölln. Das Event war in dem bisher  anderthalb jährigen Prozess nur ein Zwischenstop und nun geht es  weiter!</p>
<p>&#8220;Who Cares? Wie weiter?&#8221;</p>
<p>ist die Frage zu der wir alle  interessierten Menschen (alle Geschlechter/all gender) einladen  wollen. Was euch interessiert? Welche Ideen ihr habt? Ideen zu dem  &#8220;Wie weiter?&#8221; Themen zu denen ihr euch austauschen/arbeiten wollt? Zu  all dem eignet sich ein Open Space.</p>
<p>Nach einem kurzen Rückblick auf  den bisherigen anderthalb jährigen Prozess und auf das Event, haben  alle Beteiligten die Möglichkeit ihre Themen und Fragen einzubringen.  Wir werden uns dann mehrfach in Kleingruppen und auch in der großen  Gruppe dazu austauschen und Punkte und Ergebnisse immer wieder  zusammentragen. Durch den Tag wird uns eine open space &#8212; Moderatorin  begleiten. Für Kekse und Getränke ist gesorgt.</p>
<p>Ökonomiekritik und  Queerfeminismus: Worum kann es da gehen? (&#8230;)<br />
Wir  hoffen, wir konnten eure Neugierde und euer Interesse wecken. Wir sehen  uns am Sonntag den 20. Juni von 15 &#8212; 20 Uhr im f.a.q. Jonasstr. 40 in Neukölln.</p>
<p>Infos: <a href="http://feministische-oekonomiekritik.org">http://feministische-oekonomiekritik.org</a>/
</p></blockquote>
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		<title>SIGINT10 &#8211; Mit dem Blick zurück nach vorne</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/sigint10-mit-dem-blick-zuruck-nach-vorne/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 09:16:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[DigitalLife]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die SIGINT ist eine vom Chaos Computer Club veranstalte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Hauptseite">SIGINT</a> ist eine vom <a href="http://ccc.de">Chaos Computer Club</a> veranstaltete Konferenz, die am Pfingstwochenende zum zweiten Mal stattgefunden hat. Im Vergleich zum Chaos Communication Congress in Berlin hat die SIGINT einen stärkeren Fokus auf die gesellschaftspolitischen und philosophischen Fragen der Netzkultur. Die bestimmenden Themen waren wie erwartet Urheberrecht, Datenschutz, Überwachung im öffentlichen Raum und der 2011 anstehende Zensus.</p>
<p>Ob das Motto jetzt &#8220;Burn the land and boil the sea – You can&#8217;t take the sky from me&#8221; lautet oder es im Call for Papers heißt &#8220;the world of atoms and the world of bits operate on completely different levels.&#8221; – der Leitsatz des ersten SIGINT Tages war &#8220;Das ist doch jetzt auch nichts vollkommen Neues&#8221;. Genau dieser Satz kam in jedem der Vorträge, die ich mir am ersten Veranstaltungstag angesehen habe, auf. Die Netzdebatte hat sich weiterentwickelt. Hieß es bisher noch, dass &#8220;die Internetausdrucker&#8221; &#8220;unsere&#8221; Welt nicht verstehen, in der auf einmal alles anders sein wird, blickt man jetzt vermehrt zurück und versucht die Welt zu verstehen, in der und aus der sich Netzkultur, Netzpolitik und die Zukunft entwickeln. Ein gutes Beispiel dafür ist der Vortrag von Kai Denker. &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3841.de.html">Misstraue Autoritäten &#8211; fördere Dezentralisierung?</a> Macht und Raum in virtuellen Welten&#8221;. Denker ist Dipl. Informatiker, promoviert in Philosophie, hat Poststrukturalisten gelesen und beschäftigt sich mit Machtfragen und der Internet-Raummetapher. Seine historischen, bei Foucault entlehnen Beispiele zeigen, wie in den heutigen Debatten über Netzsperren und Netzneutralität versucht wird, das Internet über Grenzziehungen zu regieren. </p>
<p>Die SIGINT ist die Theoriekonferenz des CCC. Hier werden Diskussionen geführt und Gedanken geordnet. So auch bei Stefan Mertens Input &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3830.de.html">On Bits and Pieces</a>. How Information and Matter Are Similar&#8221;, der sich mit der im CFP formulierten Aussage, die Welt der Atome und die Welt der  Bits funktionierten nach vollständig unterschiedlichen Prämissen, auseinander genommen hat. Mertens stellt die Rolle von Produktionsverhältnissen und damit von Gesellschaftlichkeit für materielle und informationelle Güter heraus. Die Frage, wie sich das ebenfalls aus den Produktionsverhältnissen resultierende Prinzip der Nicht-Rivalität (digitale Kopien, Peer-Production) sich auf die Welt der materiellen Güter übertragen ließe, stellte er zum Abschluss des Vortrags, eine Antwort blieb jedoch vorerst aus.</p>
<p>Materialistisch wurde es auch immer wieder in den Vorträgen der <a href="http://monochrom.at/">monochrom</a> Mitglieder Frank Apunkt Schneider und Johannes Grenzfurthner. Schneider formulierte eine <a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3857.de.html">marxistische Kritik des Medienaktivismus</a>. Das war mir zu sehr in einer Hauptwiederspruchslogik verhaftet und reproduzierte letztlich die kapitalistische Erzählung, es gäbe keine Alternative. Aber darum geht es ja: Einerseits müssen wir die gesellschaftlichen Verhältnisse, das System und die Machtverhältnisse bei unseren Analysen und Strategien in Anschlag nehmen. Andererseits aber auch den Blick dafür bewahren, dass sich Dinge verändern können und eben nicht alles gleich bleibt. Dabei wiederum darf aber die Tatsache, dass die Zukunft noch nicht die Gegenwart ist, nicht zum neuen Hauptwiderspruch werden. </p>
<p>Michael Seemanns (mspro) <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/04/30/plattformneutralitaet-als-politik.aspx">Politik der Plattformneutralität</a> stand im Mittelpunkt der Keynote des Eröffnungstages. Er verbindet eine technische Argumentation und Bildsprache mit Zielen wie Abschaffung von Diskrimierung, Chancengerechtigkeit und dem Bedingungslosen Grundeinkommen, die seiner Beobachtung nach in Netzkultur nahen Kreisen diskutiert werden. Damit stellt sich die Frage, mit welchen gesellschaftlichen Kämpfen sich die Netzbewegung möglicherweise solidarisieren sollte.</p>
<p>Für eine solche Solidarität oder erstmal nur einen Blick über den eigenen Tellerrand ist es meiner Meinung nach wichtig, sich selbst nicht so ernst zu nehmen. Nick Farrs viel diskutierter Vortrag &#8220;<a href="http://events.ccc.de/sigint/2010/wiki/Fahrplan/events/3898.de.html">Yes We Could: Hackers in Government</a>&#8221; scheint mir in die falsche Richtung zu gehen. Da ich nicht dabei war, verweise ich auf <a href="http://www.cupfighter.net/index.php/2010/05/sigint10-hackers-in-government/">cupfigthers affirmative Zusammenfassung</a> und die <a href="http://sophrosynos.blogspot.com/">fundierte Kritik bei sophrosynos</a>. Auch <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/sigint-ccc-regulierung?page=all">Die Zeit berichtet</a>. Die SIGINT mausert sich mit ihrem diskursorientierten Programm zu einer wichtigen Veranstaltung in der netzpolitischen Szene und hatte – wie es sich gehört – auch ihre Genderdebatte. Dazu <a href="http://www.iheartdigitallife.de/sigint10-feminism-what-seemed-to-be-the-problem/">mehr im nächsten Text</a>.</p>
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		<title>Flattr ist keine Umverteilung</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 20:21:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Longtail, Monetarisierung, Aufmerksamkeit als Währung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Longtail, Monetarisierung, Aufmerksamkeit als Währung, blablup. Das Blog und der Nrrrdz-Podcast haben jetzt <a href="https://flattr.com/">Flattr</a>. Damit könnt ihr etwas Geld an mich/uns spenden, nach einem ganz charmanten System: Man zahlt einen Betrag x pro Monat ein, und der wird dann unter all denjenigen verteilt, auf deren Flattr-Button man klickt. Das Video erklärt das Prinzip. </p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kwvExIWf_Uc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kwvExIWf_Uc&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Ich habe einer Freundin heute von Flattr erzählt. Sie hat richtigerweise darauf hingewiesen, dass das zwar eine Alternative zu Werbung ist, jedoch die gleichen Effekte haben wird: Die viel gelesenen, mainstreamigeren Projekte kriegen mehr Geld als Leute, die in und für Nischen produzieren. Nun ist Nische nicht mit sozialer Randgruppe gleichzusetzen, aber es würde mich zumindest nicht wundern, wenn ein gutes iPhone-Blog über Flattr deutlich mehr einnimmt als ein Blog, dass beispielsweise über Asylrechtsfragen informiert. Umverteilung war jetzt auch nicht das Ziel von Flattr. Es geht darum, Microspenden so einfach wie möglich abwickeln zu können, so dass auch bei den kleinen etwas ankommt. Ich finde die Idee gut, verteile gerne selbst ein bisschen Geld auf diese Weise und bin gespannt, wie viel dabei rumkommt. </p>
<p>Ich werde noch ein bisschen mit Plugins experimentieren, bis dahin findet ihr die beiden Flattr-Buttons rechts in der Spalte. Bisher ist Flattr noch nicht offen für alle. Ich habe aber noch einen Invitecode, der an den_die erste Kommentator_in geht, die_der Interesse anmeldet und eine gültige Emailadresse hinterlässt. Ansonsten könnt ihr euch auf der <a href="https://flattr.com/">Flattr Website</a> für eine Einladung eintragen.</p>
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<script src="http://api.flattr.com/button/load.js?v=0.2" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hackonomy bei der re:publica</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 20:52:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie peinlich! Sich selbst beim Vortragen sehen und dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie peinlich! Sich selbst beim Vortragen sehen und dann das ganze auch noch shamelessly promoten. Aber hey, für die Daheimgebliebenen &#8230; Dank <a href="http://philipsteffan.de/">Philip Steffan</a> (<a href="http://robotporn.de/">robotporn</a>, <a href="http://bausteln.de/">bausteln</a>) gibt es einen Mittschnitt von <a href="http://johl.io">Jens&#8217;</a> und meinem Vortrag über <a href="http://re-publica.de/10/event-list/hackonomy-%E2%80%93-making-crafting-bausteln/">Making, Crafting, Bausteln und ihr Verhältnis zum Kapitalismus</a>.  </p>
<p>Im Vortrag ging es uns vor allem darum, ein paar Fragen aufzuwerfen. Was ist dran an der Revolutionsrhetorik, die gerade überall auftaucht, wo über Making, DIY und co. geschrieben wird? Welche globalen Produktionsverhältnisse stehen dahinter, wie gestalten wir das gemeinsame Entwickeln und Produzieren von Dingen und wer ist dabei? Die lebhafte und vielfältige Diskussion nach dem Vortrag war super spannend für mich. Von der Freegan-Bewegung bis zum Kapitalismus als gesellschaftlichem Konsens war alles dabei. Einige nickten und fühlten sich an Debatten über alternative Wirtschaftsformen erinnert. Hard &#038; Negri und ein Buch namens &#8220;Newtopia&#8221; (das hab ich mir notiert, es aber nicht gefunden) wurden empfohlen. Andere fanden das meiste, was wir gesagt haben, falsch. Beim DIY entstehe vor allem unnützer Tand, darum nichts tun statt makerbot. </p>
<p>Manchen war es zu schwammig, aber ja: es ging uns eben um die Beschreibung eines Diskurses und um einige Überlegungen, die wir zur Brötchen- bzw. Reisfrage in den Raum gestellt haben. Da sieht man ja, was dabei raus kommt :) </p>
<p>Video und Folien nach dem Klick!<br />
<span id="more-1907"></span><br />
<object width="400" height="225"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11001193&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11001193&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="225"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/11001193">Hackonomy – Making, Crafting, Bausteln: Endgegner des Kapitalismus?</a> from <a href="http://vimeo.com/bausteln">bausteln</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<div style="width:425px" id="__ss_3819019"><strong style="display:block;margin:12px 0 4px"><a href="http://www.slideshare.net/ihdl/hackonomy" title="Hackonomy">Hackonomy</a></strong> &#8211; wann ihr weiterklickt, müsst ihr selbst entscheiden<object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=hackonomy-100422110259-phpapp01&#038;stripped_title=hackonomy" /><param name="allowFullScreen" value="true"/><param name="allowScriptAccess" value="always"/><embed src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=hackonomy-100422110259-phpapp01&#038;stripped_title=hackonomy" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="355"></embed></object></div>
<p>Die offiziellen <a href="http://www.youtube.com/user/republica2010">Videoaufzeichnungen aus den großen Räumen</a> gibt&#8217;s bei youtube, einige <a href="http://vimeo.com/philipsteffan/videos">Videos aus den Workshopräumen</a> bei Philip auf vimeo und <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/die-audio-aufnahmen-der-republica-2010/">Audiomittschnitte</a> bei netzpolitik.org.</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hackonomy auf der Re:publica</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 12:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[DigitalLife]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>

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		<description><![CDATA["Making, Crafting, Bausteln: Endgegner des Kapitalismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Making, Crafting, Bausteln: Endgegner des Kapitalismus?&#8221;. Es geht um die gesellschaftlichen Potentiale von  DIY und Co: Wird der Trend zum Selbermachen die Brötchenfrage letztlich auch nicht lösen und bleibt eine Nische für diejenigen, die es sich leisten können, oder steckt in der Leidenschaft fürs Machen auch die Hoffnung auf eine gerechtere und bessere Zukunft für Alle? Am <a href="http://re-publica.de/10/programm/">zweiten Tag</a> der <a href="http://re-publica.de/">Re:publica 2010</a> behandeln diese Fragen <a href="http://johl.io/">Jens Ohlig</a> und ich in einem Vortrag, der einen Bogen spannt von der &#8220;Marke Eigenbau&#8221; über Hackerspaces zur dekonstruktivistischen Ökonomiekritik und wieder zurück.</p>
<blockquote><p>Was du auch machst<br />
Mach es nicht selbst<br />
Auch wenn du dir den Weg verstellst<br />
Was du auch machst<br />
Sei bitte schlau<br />
Meide die Marke Eigenbau<br />
Heim- und Netz-<br />
Werkerei<br />
Stehlen dir deine schöne Zeit<br />
Wer zu viel selber macht<br />
Wird schließlich dumm<br />
Ausgenommen Selbstbefriedigung<br />
<small>Tocotronic: &#8220;Mach es nicht selbst&#8221;</small></p></blockquote>
<p>Tocotronic propagieren in ihrer Anti-DIY Hymne mit distanzierter Künstler-Ironie &#8220;Mach es nicht selbst&#8221;. Dass es einen Song dagegen gibt, zeigt schon, was für ein Thema Crafting, Making und Bausteln gerade sind. Die &#8220;Marke Eigenbau&#8221; ist progressiv und irgendwie auch politisch, heisst es. Selber machen fördere Individualität und Kreativität. Die Arbeit ist weniger entfremdet, denn Menschen haben die Kontrolle über das, was sie mit ihren Open-Source-Makerbots machen. Sie sind Produzentinnen, nicht bloß Konsumentinnen, keine unwissenden User, sondern vernetzte und kommunizierende Produser. Häufig bleibt dabei aber ausgeblendet, dass sich nicht alle leisten können/wollen, an dieser Bewegung teilzunehmen. Und müssen wir uns nicht auch fragen, wo die preiswerten Bauteile eigentlich herkommen und unter welchen Bedingungen sie von wem produziert werden? DIY löst die Brötchenfrage anscheinend auch nicht von selbst, und ein iPhone kann man sich nicht selber stricken. Und trotzdem: vielleicht haut es doch nicht so ganz hin mit dem regulativen Ideal des Kapitalismus, dem sich jede und jeder unterordnen muss. Denn schon jetzt gibt es die Unterwanderung des großen Ganzen durch Leidenschaft, Teile der Ökonomie werden von Bastlern gehackt und es gibt wirtschaftliches Handeln, das sich nicht in die große Erzählung der Warenförmigkeit eingliedert. Eine andere Welt ist vielleicht nicht sofort möglich, aber dann jedoch teilweise auch schon da: Queeren, hacken, dekonstruieren von selbst gemachten Problemen mit dem Selbermachen.</p>
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<script src="http://api.flattr.com/button/load.js?v=0.2" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>We care, but we&#8217;re not sure what to do either</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 00:57:34 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[Antworten auf die zahlreich gestellten Fragen nach z.B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Antworten auf die zahlreich gestellten Fragen nach z.B. anderen Formen des Wirtschaftens und Nicht-Kapital-orientierten-Wertschöpfens wurden hingegen sicherlich nicht in einem solchen Maße gegeben, dass mensch nunmehr wüsste, wie sich bestimmte Lücken im System antikapitalistisch und dabei immer geschlechtergerecht füllen ließen, um anschließend die Weltrevolution zu verkünden. Vielmehr wurde vor allem im Rahmen des sich etwas anstrengend gestaltenden Fishbowl-Formats zum Thema „Deconstruct Capitalism? Reclaim Economy?“ betont, dass alle Teil des Systems sind und sich kaum mensch auf einer Insel befindet, die nicht auch im Austausch mit hegemoniebefördernden Verhältnissen steht.</p></blockquote>
<p>Queer-o-mat war in Berlin auf dem <a href="http://www.feministische-oekonomiekritik.org/programm.html">Who Cares?</a>-Event zu queer-feministischer Ökonomiekritik und <a href="http://queer-o-mat.de/157/Who-cares-Queerfeminismus-und-OEkonomiekritik-Eindruecke-vom-Event..html"">formuliert unter anderem Eindrücke</a> zu unserer Diskussion &#8220;Deconstruct Capitalism? Reclaim Economy?&#8221; Ein gutes Event, ein Auftakt, und vieles bleibt erstmal unklar. So würde ich das vergangene Wochenende zusammenfassen, und einen ähnlichen Stimmungseindruck vermitteln mir Queer-O-Mat und viele Leute, mit denen ich gesprochen habe.  </p>
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		<title>Who Cares? Das Programm zum Event</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Queer]]></category>

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		<description><![CDATA[

Das Programm für das Event zu Queerfeminismus und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/uploads/2010/02/whocares.jpg"><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/uploads/2010/02/whocares.jpg" alt="bla" title="whocares" width="375" height="219" class="aligncenter size-full wp-image-1784" /></a></p>
<p>Das <a href="http://feministische-oekonomiekritik.org/programm.html">Programm</a> für das Event zu Queerfeminismus und Ökonomiekritik vom 4. bis 6. März 2010 in Berlin ist jetzt online. Ich werde vor Ort sein und am Freitag Abend eine Fishbowl-Diskussion mitgestalten, die unter dem Titel &#8220;Deconstruct Capitalism? Reclaim Economy? Kontroversen und Strategien queerfeministischer Ökonomiekritik&#8221; steht. Ich bin sehr gespannt auf das Event, das Gruppen, die auf unterschiedliche Weise zu Queer, Feminismus und Ökonomie arbeiten, vernetzen und zeigen will, &#8220;dass linke Ökonomiekritik nicht ohne queere und feministische Einsätze gemacht werden kann, ebenso wie Feminismus ohne Ökonomie- und Gesellschaftskritik nicht auskommt&#8221; (siehe <a href="http://feministische-oekonomiekritik.org/call.html">Call</a>).</p>
<p>Etwas gewundert hatte ich mich gestern darüber, dass die Veranstaltung erst am Freitag Nachmittag (dem 5.3) richtig losgeht, also eher auf zwei Tage ausgelegt zu sein scheint. Für Leute, die nicht in Berlin wohnen, wäre es gut gewesen, das früher zu wissen. Außerdem sind viele für mich besonders interessante Veranstaltungen parallel. Klassisches Event-Problem, aber dieses Mal betrifft es auch Workshops, bei denen es meiner Meinung nach relativ deutlich ist, dass sich dafür die selben Leute interessieren. Das ist schade, aber ich freu mich trotzdem aufs Event.</p>
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