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	<title>i heart digital life &#187; Rassismuskritik</title>
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		<title>Intersektionalität – all inclusive?!</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:32:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Morgen früh beginnt an der Uni Hamburg eine Winterscho [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen früh beginnt an der Uni Hamburg eine <a href="http://zentrum-genderwissen.de/de/studium/winterschool.html">Winterschool mit dem Titel &#8220;Intersektionalität als Kritik&#8221;</a>, die ich zusammen mit vielen Kolleginnen organisiert habe. In vier Seminaren werden sich über 80 Teilnehmer_innen bis Sonntag mit intersektionalen Fragestellungen und Forschungsansätzen beschäftigen. Zum öffentlichen Teil der Veranstaltung gehören die Vorträgen der Dozent_innen am Donnerstag und Freitag Vormittag (10-13 Uhr im ESA W Raum 221) und eine Diskussionsveranstaltung mit Inputs am Samstag Abend. Von 19 bis 21 Uhr stellen wir uns der Frage &#8220;Intersektionalität &#8211; all inclusive?!&#8221;. Die Veranstaltung findet in der Edmund-Siemers-Allee 1 im westlichen/linken Flügelbau des Hauptgebäudes der Uni in Raum 221 statt und wird von Schriftmittler_innen begleitet. Das Flyer-PDF könnt ihr <a href="http://www.iheartdigitallife.de/fotos/allinclusive.pdf">hier runterladen</a>. </p>
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		<title>Soziale Ungleichheit und Netzneutralität</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 12:05:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[DigitalLife]]></category>
		<category><![CDATA[Oekonomie]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[The Internet provides our communities with a medium to  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>The Internet provides our communities with a medium to access services, find jobs, connect to friends, make inexpensive international phone calls to family members, and to advocate for social change. Many of the most valuable things we do online are noncommercial; they exist because the Internet is the first mass media system with no gatekeepers to dole out privilege to the highest bidder. That freedom and openness is what makes the Internet different from broadcasting and cable. We can’t allow Comcast, AT&#038;T, Verizon and other broadband providers to deliver substandard Internet service to our communities.</p></blockquote>
<p>Spannend: Netzpolitische Kommentare werden ja meistens aus einer scheinbar neutralen, universellen Perspektive verfasst, die wenig situiert ist. Im Gegensatz dazu diskutieren Malkia Cyril, Chris Rabb und Joseph Torres das wichtige Theme der<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralität"> Netzneutralität</a> in ihrem Artikel <a href="http://centerformediajustice.org/2009/12/01/net-neutrality-2/">The Internet Must Not Become a Segregated Online Community</a> aus einer dezidiert verorteten Perspektive (via <a href="http://www.feministing.com/archives/019141.html">feministing</a>). Welche Auswirkungen hat es für den Alltag und die politische Organisierung von nicht-weißen, nicht-mittelständischen Leuten, wenn Telekommunikationsunternehmen zu Gatekeepern werden und beispielsweise preiswerten Zugang zum Internet auf wenige, ausgewählte und zahlungskräftige kommerzielle Websites beschränken können? Im Zusammenhang mit Netzneutralität ist es neben einem grundsätzlichen Einfordern von freiem Internet also wichtig zu fragen, was die Konsequenzen von Beschränkungen sind: Welche Anbieter können es sich leisten, sich in die Angebotspalette von Providern einzukaufen und welche nicht? Auf welchen Kundenkreis wären die Angebote zugeschnitten, und wer kommt dabei nicht vor? Und schließlich: Wer kann sich einen ungefilterten Zugang zum Netz dann noch leisten, und wer nicht? Ein Verzicht auf Netzneutralität bedeutet, dass gesellschaftliche Machtverhältnisse und soziale Ungleichheit eine noch stärke Auswirkung auf den Zugang zum Netz und die Frage, wer das Netz für seine Interessen nutzen kann, haben werden, als sie es im Zeitalter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft">digitale divide</a> ohnehin schon tun. </p>
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		<title>Queering Gentrification</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:54:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Text ist erschienen in [sic!] Forum für feminis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Text ist erschienen in <a href="http://sic.feminismus.at/">[sic!] Forum für feministische Gangarten</a> Nr. 64, S. 32-33 unter dem Titel &#8220;Gibt es eine queere Ökonomiekritik?&#8221;</p>
<p>Seit geraumer Zeit finden vielfältige queer-theoretische Auseinandersetzungen mit Kapitalismus und Neoliberalismus statt, die nach den Zusammenhängen von Heteronormativität und sexuellen Politiken mit ökonomischen Verhältnissen und Arbeit fragen. Für eine queere Ökonomiekritik stellt sich immer wieder die Frage, inwiefern queere Politiken in neoliberale Diskurse eingebunden sind. Neoliberale politische Strategien der Ökonomisierung des Sozialen rufen Subjekte als eigenverantwortliche und freie Unternehmer_innen ihrer Selbst an. Paradoxerweise sind neoliberale Verhältnisse damit nicht nur durch den Abbau sozialer Gerechtigkeit und die Einschränkung demokratischer Teilhabe gekennzeichnet, sondern auch durch die Anerkennung von Differenzen, wie beispielsweise Lebensformen, die heteronormativen Vorstellungen nicht entsprechen. Kann diese Ambiguität als Ressource widerständiger Praxen genutzt werden, wie Antke Engel (2009) es fordert, und welche Vorstellung des Kapitalismus ermöglicht es, Widerstand zu denken?<br />
<span id="more-1596"></span><br />
Herkömmlicherweise wird Kapitalismus als Entität verstanden, die gesellschaftliche Verhältnisse umfassend strukturiert, und von der andere Herrschafts- und Machtverhältnisse als ideologische Produkte abgeleitet werden können. Die Intersektionalitätsdebatte (vgl. Winker/Degele 2009) hat jedoch jüngst noch einmal unterstrichen, dass gesellschaftliche Strukturkategorien wie Geschlecht und „Rasse“ nicht als Nebenwidersprüche des Klassenverhältnisses verhandelt werden können. Gesellschaftliche Machtverhältnisse und Identitätskategorien treten niemals allein auf, sondern sind miteinander verwoben, und nicht nur Diskriminierungs- und Ausgrenzungspraxen, sondern auch Privilegien müssen vor dem Hintergrund eines komplexen Verständnisses von gesellschaftlichen Machtverhältnissen untersucht werden. Mithilfe einer Ökonomiekritik, die ich als dekonstruktivistisch bezeichne, kann darüber hinaus gezeigt werden, dass das herkömmliche Verständnis von Kapitalismus ein machtvoller Diskurs ist, der die Vielgestaltigkeit ökonomischer Praxen innerhalb und neben kapitalistisch organisierter Produktion unsichtbar macht. Sowohl in hegemonialen als auch in kapitalismuskritischen Repräsentationen wird Kapitalismus als übermächtiges und unaufhaltsames Monster konstruiert: Kapitalismus ist der Masterterm, von dem aus Zentrum und Peripherie, was Produktion und Reproduktion unterschieden werden; er ist die bestimmende Kraft hinter gesellschaftlichen Entwicklungen. Alltagspraxen, die Herrschaftsverhältnisse bereits durchqueren, werden innerhalb dieses Diskurses nicht wahrgenommen. Ökonomische Identitäten wirken fixiert, kohärent und determiniert, und Möglichkeiten sozialer Transformation bleiben unerkannt. J.K. Gibson-Graham (2006) kritisieren, dass Kapitalismus nach wie vor als akkurate Repräsentation der Realität verstanden wird, und nicht als „regulatorische Fiktion“, wie es beispielsweise Judith Butler (1991) für Geschlechtsidentität vorschlägt. Hier schließt sich die Frage an, wie lokale Politiken aussehen könnten, die solche Identitäten auf eine verantwortungsvolle Weise durchqueren. Ist es möglich, Praxen zu entwerfen, die nicht nur die Differenzkategorien Geschlecht, Sexualität und „Rasse“ in Form von Diversity Management sichtbar und produktiv machen, sondern die als Politik der ökonomischen Differenz auch die Kohärenz kapitalistischer Hegemonie angreifen? Und wie können solche Alltagspraxen über Nischen, die zum Teil nur aufgrund von Privilegien funktionieren, hinaus wirksam werden? Wie können das eigene Eingebundensein in ökonomische Verhältnisse und ungleicher Besitz von Produktionsmitteln, Konsummöglichkeiten und sozialem Kapital eingesetzt werden, um Machtverhältnisse durch individuelle und kollektive Alltagspraxen herauszufordern?</p>
<p>Anhand eines Beispiels möchte ich die Handlungsfähigkeit von Subjekten innerhalb gesellschaftlicher Herrschaftsverhältnisse aus queerer und kapitalismuskritischer Perspektive befragen. „<a href="http://www.enoughenough.org/?p=47">Reflections of a Homownersexual</a>. Buying and Selling a House with Anti-Capitalist Intentions“ ist ein Text von Emily Nepon (2008), der auf dem Weblog „Enough. The personal politics of resisting capitalism“ veröffentlicht wurde. Die Autor_in stellt darin ihre Erfahrungen mit einer politisch-ökonomischen Praxis zur Diskussion, die sie in einem durch Rassismus, Klassenverhältnisse und Gentrifizierung geprägten Setting gemacht hat. Nepon, die sich als queer und weiß positioniert, und ihre Freund_in lebten in einer verbindlichen, nicht-monogamen Partnerschaft, als sie sich 2001 zum Kauf des Hauses in einem Schwarzen working-poor Viertel in Philadelphia entschlossen. Sie brachten den Kaufpreis mit Hilfe eines Darlehens auf, das sie von den Großeltern der Partner_in bekamen, und lebten für insgesamt fünf Jahre zusammen mit verschiedenen Mitbewohner_innen in diesem Haus. Es sollte ein sicherer Rückzugsraum für die queere Community sein, ein Haus, in dem auch mal Freund_innen unterkommen können, ohne dass sie das Geld für die nächste Monatsmiete auftreiben müssen. Nepons Text artikuliert ihr damaliges Begehren nach community building und Zusammenleben. Doch was bedeutet es, Besitzer_in eines Hauses und Vermieter_in von Wohnraum zu sein? Wenn ich an Vermieter_innen denke, habe ich eine Person oder Gesellschaft vor Augen, die auf dem Markt Wohnraum gegen Miete zu einem möglichst guten Preis tauscht. Die Identitäten der beiden Vermieter_innen erscheinen jedoch nicht determiniert: Die Mitbewohner_innen und Besitzer_innen zahlten monatlich zusammen 625 Dollar Miete. Sowohl die Mietzahlungen als auch Arbeit am Haus wurden als Investitionen in das Haus anerkannt. Alle Bewohner_innen beteiligten sich und Arbeiten, die nicht selbst übernommen werden konnten, wurden von Freund_innen erledigt, die dafür bezahlt wurden. Diese Entscheidung gegen unbezahlte Arbeit ist gerade in politischen Projekten keine Selbstverständlichkeit. Finanzielle Angelegenheiten wie Rechnungen und das Darlehen wurden gemeinsam besprochen und transparent behandelt. Besonders überraschend erscheint, dass für die beiden Eigentümer_innen die Idee der Investition durch das zusammen Leben und Arbeiten im und am Haus auch nach dem Verkauf des Hauses Gültigkeit hatte: Ein Teil des Verkaufserlöses wurde gespendet, und der größere Teil zwischen den sieben Leuten, die länger im Haus gewohnt hatten, entsprechend ihrer „Investitionen“ aufgeteilt. Ohne dass es explizit vereinbart gewesen war, erhielten die Sieben einen Großteil ihrer einst gezahlten Miete zurück. </p>
<p>Ist ein „antikapitalistisches“ Zusammenleben möglich, wenn der Wohnraum nicht allen gehört?Nepon macht sichtbar, dass bürgerliche Eigentumsverhältnisse ihr Handeln nicht festgeschrieben haben. Wenn Individuen die ihnen identitär vorgegebenen Plätze nicht auf machtunkritische Art einnehmen, können sich also auch in ökonomischen Zusammenhängen Handlungsspielräume für eine Politik der Entprivilegisierung ergeben. Ein Verständnis von Kapitalismus und Ökonomie, das nicht der Erzählung des übermächtigen, monolithischen Kapitalismus‘ folgt, sondern ökonomische Differenz denken kann, verstärkt das Begehren nach anderen Formen des Zusammenarbeitens und Zusammenwirtschaftens. Doch wirkt sich diese Vision eines anderen, besseren Lebens in der selbsterschaffenen Nische auch auf die Welt da draußen aus? Nepons Begehren nach community building verbindet sich mit einer Verantwortung gegenüber eigenen Privilegien als weiße Hausbesitzer_innen in einem bisher Schwarz geprägten Viertel, das sich in einem Gentrifizierungsprozess befand. Sie beschreibt das Verhältnis des Hausprojektes mit der Nachbarschaft als schwierig. Auch wenn zu manchen Nachbar_innen ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut werden konnte, blieb für die queeren „Eindringlinge“ in die zu 99 Prozent aus working-poor Afroamerikaner_innen bestehende Gegend ein unbehagliches Gefühl. Nepon führt dies jedoch nicht auf ihre queerness, sondern auf die unterschiedlichen intersektionalen Positionierungen entlang Klasse und „Rasse“ zurück. </p>
<p>Infolge dramatischer Veränderungen in den Beziehungen der Bewohner_innen des Hausprojektes beschlossen die Besitzer_innen nach fünf Jahren, das Projekt aufzulösen und das Haus zu verkaufen. Im Zuge dessen wurden sie vor eine Reihe herausfordernder Entscheidungen gestellt, die Momente der politischen Handlungsfähigkeit innerhalb dieses durch strukturelle Herrschaftsverhältnisse geprägten Rahmens eröffneten. Es war abgemacht weder mit Profit, noch an eine Entwicklungsgesellschaft zu verkaufen. Aus diesem Grund hatten sie in Betracht gezogen, das Haus direkt einer politischen Organisation zur Verfügung zu stellen. Da einige Zeit zuvor jedoch Freund_innen wegen politischer Aktivitäten inhaftiert worden waren, entstand der Wunsch, das Haus doch zu verkaufen, um den Erlös in solchen Fällen für Kautionen und Anwaltskosten zur Verfügung zu haben. Auf den Wunsch, die Gentrifizierung durch das eigene Handeln nicht zu verstärken, sondern im Gegenteil die Kämpfe der lokalen Community zu unterstützen, reagierte das weiße Umfeld der Hausbesitzer_innen mit Verständnislosigkeit. Es sei doch verrückt, das Haus jetzt für so wenig Geld zu verkaufen, wo doch bald schon mit einem viel besseren Preis zu rechnen sei. Die einzige weiße Familie in der Nachbarschaft, die damals das Haus an Nepon und ihre Partner_in vermittelt hatte, fand potentielle Käufer_innen, die ein sehr gutes Angebot machten. Es kam jedoch für die beiden Eigentümer_innen nicht in Frage, das Haus innerhalb der eigenen (weißen) Subkultur zu verkaufen, und sie lehnten das Angebot ab. Es war ihr Ziel, das Haus an afroamerikanische Leute zu verkaufen, die in der Community engagiert sind, und über genug Einkommen verfügen, so dass sie das Haus nicht an die Bank, und damit an eine Entwicklungsgesellschaft verlieren würden. Die Käufer_innen wurden über eine Organisation afroamerikanischer anti-gentrifikation Aktivist_innen in der Nachbarschaft gefunden. In den Verkaufsprozess wurden weder Immobilienfirma noch Markler_in eingeschaltet, und die Anwält_in, die den Papierkram erledigte, war ebenfalls von dem anti-gentrifikation Netzwerk empfohlen worden. Das Haus wurde weit unter Markpreis verkauft. Ein Teil des Verkaufserlös wurde anonym an verschiedene in der Community engagierte Projekte gespendet, die mit Unterstützung einer anti-gentrifikation Aktivistin ausgewählt worden waren. Statt den „einfachen“ und profitablen Weg zu gehen, entschieden sich die Bewohner_innen dafür, auf verschiedenen Ebenen das Wissen der Schwarzen Community in den Verkaufsprozess einzubeziehen und damit nicht nur Geld, sondern auch Entscheidungsmacht umzuverteilen.</p>
<p>Queere Ökonomiekritik muss auf unterschiedlichen Ebenen ansetzen, vielfältige Forderungen entwickeln und dabei stets machtkritisch bleiben. Wichtig erscheint mir, die auf den ersten Blick nicht primär ökonomischen Praxen auf ihre ökonomischen Komponenten hin zu befragen. Die Geschichte des queeren Hausprojektes in Philadelphia zeigt, dass sich politische Handlungsfähigkeit und Spielräume für Politiken der Enthierarchisierung und Entpriviligisierung auch in Kontexten ergeben können, die durch Eigentumsverhältnisse und ökonomische Prozesse geprägt sind. Solchen Praxen sehen sich oft der Kritik ausgesetzt, nicht grundsätzlich an den bürgerlichen Eigentumsverhältnissen gerüttelt, identitäre Konstruktionen nicht vollständig aufgelöst und damit das System bestärkt zu haben. Doch was ist die Alternative? Nepon stellt ihrem Text eine Praxis zur Diskussion, die nicht als Blaupause für „ethisch korrektes“ Handeln dienen soll, wie es in Diskursen um nachhaltigen Konsum oft geschieht. Strategien und temporäre Bündnisse müssen im Kontext der jeweiligen Machtverhältnisse entstehen. Es besteht die Gefahr des Scheiterns, und die getroffenen Entscheidungen werden nicht allen gefallen. Die Reflexion des unentrinnbaren Verwobenseins in zum Teil widersprüchliche Machtverhältnisse ermöglichte es jedoch, bemerkenswerte Strategien zu entwickeln, um in lokale Prozesse einzuwirken.</p>
<p><small>Butler, Judith 1991: Das Unbehagen der Geschlechter, Frankfurt.<br />
Engel, Antke 2009: Bilder von Sexualität und Ökonomie, Bielefeld.<br />
Gibson-Graham, J.K. 2006: The End of Capitalism (as we knew it), Minneapolis, London.<br />
Nepon, Emily 2008: <a href="http://www.enoughenough.org/?p=47">Reflections of a Homownersexual. Buying and Selling a House with Anti-Capitalist Intentions</a>.<br />
Winker, Gabriele/Degele, Nina 2009: Intersektionalität. Zur Analyse sozialer Ungleichheiten. Bielefeld.</small></p>
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		<title>Kritikunfähig</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 17:42:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismuskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern berichtete der Braune Mob e.V. von einer Plakat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern berichtete der Braune Mob e.V. von einer Plakatkampagne der Grünen im nordrheinwestphälischen Kaarst und stellte fest, <a href="http://www.gruene-kaarst.de/51g/g51kaarst.html">dieses</a> Plakat ist <a href="http://blog.derbraunemob.info/2009/08/11/ein-grund-nicht-gruen-zu-waehlen/">Ein Grund, nicht Grün zu wählen</a>. Die Kaarster Grünen hatten zu diesem Zeitpunkt schon auf Kritik <a href="http://www.gruene-kaarst.de/51g/g51kaarst.html">reagiert</a>, falls man das so nennen möchte. Im Mädchenblog stellt sv fest, dass die Kaarster Grünen damit nur <a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2009/08/12/lachen-oder-weinen-sexismus-und-rassismus-auf-wahlplakaten-der-gruenen-kaarst/">mangelnde Reflektionsfähigkeit und ihren Glaube an die eigene Unfehlbarkeit</a> zur Schau stellen. Außerdem hat sie ein weiteres Wahlplakat der Kaarster Kampagne entdeckt, in dem extrem unkritisch mit dem Thema Körpernormen umgangenen wird.</p>
<p>Auch die <a href="http://www.isdonline.de/">Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland</a> zeigt in ihrer Stellungnahme, dass die Kaarster Grünen in ihrem Rechtfertigungsversuch &#8220;weiße Definitionsmacht mit Verweis auf anonyme Stimmen &#8216;mit Migrationshintergrund&#8217;&#8221; verteidigen, &#8220;<a href="https://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/w/files/pdf/stellungnahme-isd-bund.pdf">anstatt Verantwortung zu übernehmen</a>&#8220;. Wer weiß, vielleicht kommt man in Kaarst doch noch zu der Erkenntnis, dass antirassistische Grundsätze nicht immun machen, sondern eine_n immer wieder dazu anregen sollten, für Kritik offen zu sein und das eigene Handeln zu hinterfragen. Das Handelsblatt hat derweil eine kleine Geschichte aus der Frage gemacht, wie diese bescheuerten Wahlplakate eigentlich entstehen: <a href="http://handelsblatt6.blogg.de/eintrag.php?id=2183">Sex, Lügen und Wahlplakate in der kleinen PR-Agentur am Rande der Stadt</a>.</p>
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		<title>Kaffee und kolonialrassistische Kontinuität</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 18:10:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rassismuskritik]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass bei mancher Edeka-Filiale kein Gespür für Euroze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass bei mancher Edeka-Filiale kein Gespür für Eurozentrismus und Rassismus vorhanden zu sein scheint, wissen geneigte Leser_innen dieses Blogs schon seit <a href="http://www.iheartdigitallife.de/edeka-exotisiert/">Alibabas Ananasshow</a> (dieser Artikel bringt im übrigens immer viele Leute über das Suchergebnis zu &#8220;Ananas schneiden&#8221; auf die Seite). Im Edeka hier in der Nähe gibt es seit längerem Kaffeespezialitäten von <a href="http://www.becking-kaffee.de/">Becking Kaffee</a>. Die Hamburger Firma schmückt ihre Verpackungen mit einem klassisch kolonialrassitischen Motiv: Einem dienenden Schwarzen Jungen.<sup>1</sup></p>
<p>Ich hatte vor einiger Zeit eine Email an Becking Kaffee geschrieben, die bis heute leider unbeantwortet blieb. </p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>Beim Einkaufen im Supermarkt bin ich auf Ihre Kaffeeprodukte aufmerksam geworden und habe mich über das Motiv auf dem Etikett geärgert.</p>
<p>Meines Erachtens reproduzieren sie damit das kolonialrassistische Stereotyp des unterwürfigen, dienen Schwarzen Jungen/Sklaven. Ich finde es höchst problematisch, solche Motive zu verwenden, gerade wenn man selbst eine privilegierte weißen und europäischen Position inne hat und in einem Land wie Deutschland ansässig ist, das selbst eine imperialistische und kolonialistische Vergangenheit hat.</p>
<p>Eine solche Abbildung mag &#8220;romantisch&#8221; wirken und an die gute alte Zeit und Kaffeetradition erinnern. Doch letztlich ist dies ein äußerst verklärendes Bild auf eine Zeit, in der europäische Staaten Menschen im &#8220;Rest der Welt&#8221; unterwarfen, unterdrückten und ausbeuteten &#8211; all dies vor dem Hintergrund einer Ideologie, welche diese Politik als &#8220;Zivilisierung&#8221; scheinbar rückständiger &#8220;Wilder&#8221; legitimierte. Bis heute wirkt sich dieses Denken auf die Machtverhältnisse innerhalb von Gesellschaften und in der ganzen Welt aus.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass ein Motiv, wie ich es auf Ihren Kaffeepackungen sehe, nicht nur an diese Zeit erinnert, sondern Stereotype aufrechterhält, die zu einer rassistischen Weltauffassung beitragen. Sie werden vermutlich erwidern, dass diese rassistische Konnotation von ihnen nicht intendiert war, und ich glaube Ihnen das auch. Die Wirkung von Bildern und Äußerungen hängt jedoch nicht von der Intention derjenigen ab, die sie verbreiten.</p>
<p>Ich finde den Gedanken daran, dass Schwarze Kinder in unserer Gesellschaft Menschen, die ihnen in Bezug auf die Hautfarbe ähnlich sehen, lediglich auf Plakaten von Hilfsorganisationen, oder auf Kaffeeverpackungen als unterwürfige Diener sehen, erschreckend und beschämend.</p>
<p>Aus den oben dargelegten Gründen möchte ich Sie dazu auffordern, über ein Neudesign Ihrer Verpackungen nachzudenken.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen,</p>
<p>Kathrin Ganz</p>
<p><small>Dieser Briefwechsel wird von mir öffentlich geführt. Mein Schreiben sowie Ihre Antwort werde ich zu Zwecken der Dokumentation und Aufklärung veröffentlichen.</small></p></blockquote>
<p>Apropos Kaffee: Der <a href="http://chaosradio.ccc.de/cre119.html">Chaosradio Express Podcast #119 </a> zum Thema ist wirklich hörenswert.</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p><ol class="footnotes"><li id="footnote_0_971" class="footnote">Ich habe mich dagegen entschieden, das <a href="http://iheartdigitallife.de/fotos/kolonialkaffee.jpg">Foto</a> direkt in den Text zu posten.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Happy Herrentag</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 22:19:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute ist Christi Himmelfahrt, auch als Herren-, Männe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist Christi Himmelfahrt, auch als Herren-, Männer- oder Vatertag bekannt. Während die Familie die Mama am Muttertag mit Blumen und Kuchen ehrt, geht&#8217;s am <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vatertag">Vatertag</a> auf zur feucht fröhlichen Herrenpartie. Eine coole Aktion dazu gab es 2002 in Berlin. Die <a href="http://www.gender-killer.de/doku/aktionen.htm">AG Gender Killer</a> hatte eine satirische Bekanntmachung im Namen des damaligen Berliner Wirtschaftssenators Gregor Gysi plakatiert, in der zur Abwechslung mal auf die die Untaten heterosexuellen, deutschen Männer verweisen und eine Ausgangssperre verkünden. </p>
<p><img src="http://www.iheartdigitallife.de/wp-content/uploads/2009/05/herrentag.gif" alt="herrentag" title="herrentag" width="375" height="404" class="aligncenter size-full wp-image-1079"></p>
<blockquote><p><strong>Bekanntmachung</p>
<p>Ausgangssperre für Männer am 09. Mai 2002</strong></p>
<p>1.) Für die Zeit vom 08. Mai 2002, 23.00 Uhr bis zum 10.Mai 2002, 01.00 Uhr wird imgesamten Stadtgebiet eine Ausgangssperre für alle deutschen, heterosexuellen Männer verhängt.<br />
2.) Ausnahmegenehmigungen für besondere Berufsgruppen wie Ärzte und Feuerwehrmänner können bei der zuständigen Behörde bis zum 03. Mai 2002 beantragt werden.<br />
3.) Außer dem Arbeitsrecht bleiben alle weiteren Gesetzte von der Verfügung unberührt.<br />
4.) Zur Durchführung und Durchsetzung der Ausgangsperre wird auf die Erkenntnisse der Meldestellen und anderer Behörden zurückgegriffen.</p>
<p>Am so genannten &#8220;Herrentag&#8221; häufen sich seit Jahren sexistische, rassistische, faschistische und antisemitische Pöbeleien, Übergriffe und Anschläge. Bei den Tätern handelt es sich fast ausnahmslos um deutsche, heterosexuelle Männer. Jahr für Jahr ziehen diese alkoholisiert durch die Straßen und praktizieren Gewalt gegen Frauen, Lesben, Schwule, MigrantInnen, Behinderte und andere Menschen die sie nach ihrer patriarchal-nationalistischen Ideologie für minderwertig halten. Am so genannten &#8220;Männertag&#8221; tritt diese in Deutschland zur Normalität gewordene Gewalt in potenzierter Form auf. Die Berliner Polizei ist auf Grund ihrer patriarchalen Strukturen und der reaktionären Weltanschauung des Großteils der BeamtInnen nicht in der Lage solcherart Übergriffe zu unterbinden. Aus diesem Grund haben wir uns zu dem ungewöhnlichen Schritt der Ausgangssperre entschlossen. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren zudem die positiven Erfahrungen mit dem Modelprojekt &#8220;Platzverweis aus der Wohnung in Fällen häuslicher Gewalt&#8221;. Bei diesem von der ehemaligen Frauensenatorin Gabriele Schöttler und dem Polizeipräsidenten Gerd Neubeck gemeinsam initiierten Projekt wurden gewalttätige Männer bis zu 7 Tage der Wohnung verwiesen. Denn die auch am so genannten &#8220;Vatertag&#8221; auf die Straße getragene sexistische Gewalt findet zum überwiegenden Teil im privaten Raum statt. So stammen die Täter sexualisierter Gewalt zum Großteil aus dem Bekanntenkreis der betroffenen Frauen und Kinder. Mit der Ausgangssperre für Männer soll diese Gewalt nicht wieder in den nicht-öffentlichen, familiären Raum verdrängt werden um sie damit unsichtbar zu machen. Vielmehr soll der öffentliche Raum an diesem Tag als Schutzraum für die Betroffenen etabliert werden. Der Männergewalt soll an diesem Tag ganz praktisch aber vor allem symbolisch etwas entgegengesetzt werden. Es soll aufgezeigt werden, dass rassistische, sexistische, &#8230; Übergriffe immanenter Teil der Verhältnisse sind in denen wir leben und die von jedem und jeder einzelnen mehr oder weniger getragen werden. Am 09. Mai 2002 sollen im gesamten Berliner Stadtgebiet Veranstaltungen, Konzerte, Partys, usw. von und für Frauen, Lesben, Schwule, Behinderte, MigrantInnen und Kinder stattfinden. Damit soll den Tätern der (öffentliche und private) Raum genommen werden, den sie sonst so selbstverständlich in Anspruch nehmen.</p>
<p>Im April 2002, Gregor Gysi ( Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen )</p>
<p><small>Satire!</small></p></blockquote>
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		<title>Links vom 24. April bis 12. Mai 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 11:02:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wie immer: Alle Links der vergangenen Tage nach dem Kli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie immer: Alle Links der vergangenen Tage nach dem Klick! Und der lohnt sich!<br />
<span id="more-1064"></span></p>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/2009/05/rucktritt-der-redaktion-der-zeitschrift-fur-frauen-und-geschlechterstudien/">Rücktritt der Redaktion der Zeitschrift für Frauen- und Geschlechterstudien</a></div>
<div class="delicious-extended">Oh Shit! Nach dem Verkauf des Kleine Verlags (Bielefeld) an den Verlag USP Publishing (München), in welchem anscheinend anti-feministische Haltungen vorherrschen, trat die Redaktion der Zeitschrift für Frauen- und Geschlechterstudien zurück.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/feminismus">feminismus</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/zeitschrift">zeitschrift</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/wissenschaft">wissenschaft</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/verlage">verlage</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/geschlecht">geschlecht</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/genderstudies">genderstudies</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://bitchmagazine.org/post/doppelg%C3%A4nger-alert">Doppelgänger Alert!</a></div>
<div class="delicious-extended">Bitch Magazine interviewt Missy Magazine =)</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/missy">missy</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/zeitschrift">zeitschrift</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/feminismus">feminismus</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/interview">interview</a>)</div>
</li>
</ul>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://mspr0.de/?p=673">Partei my Ass</a></div>
<div class="delicious-extended">mspro mal wieder&#8230; was soll ich sagen? jetzt kommt der auch noch mit derrida um die ecke</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/politik">politik</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/demokratie">demokratie</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/internet">internet</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/zukunft">zukunft</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/gesellschaft">gesellschaft</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/derrida">derrida</a>)</div>
</li>
</ul>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2009/05/09/radha-lewis-ueber-spaetabtreibungen/">Radha Lewis über Spätabtreibungen</a></div>
<div class="delicious-extended">Dodo weist auf Radha Lewis Ausführungen über Spätabtreibungen in der feministing community hin und rechnet, dass es in Deutschland 2007 46 Spätabtreibungen gab, die nicht überlebensunfähige Föten betrafen.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/abtreibung">abtreibung</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/medizin">medizin</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/recht">recht</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/frauen">frauen</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/%C2%A7218">§218</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1400125/">taz-Leser_innen sind &#039;weiß&#039;</a></div>
<div class="delicious-extended">ein kleines, sehr anschauliches Beispiel für die Produktion von Weißsein als unmarkierte Norm</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/taz">taz</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/wei%C3%9Fsein">weißsein</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/race">race</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/zeitung">zeitung</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://jfricke.typepad.com/jacob_fricke/2009/05/demokratie-20.html">Demokratie 2.0</a></div>
<div class="delicious-extended">Über das anti-hegemoniale Projekt gegen Internetzensur.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/zensursuala">zensursuala</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/internet">internet</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/politik">politik</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/demokratie">demokratie</a>)</div>
</li>
</ul>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://zwischenzeit.de/blog/2009/05/03/barriere-freie-und-hansestadt-hamburg/">Barriere-Freie und Hansestadt Hamburg ? | ZwischenZeit</a></div>
<div class="delicious-extended">Ein Ausblickspunkt für alle Hamburger_innen? Fehlanzeige!</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/behinderung">behinderung</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/barrierefreiheit">barrierefreiheit</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/disability">disability</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/diskriminierung">diskriminierung</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/hamburg">hamburg</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/architektur">architektur</a>)</div>
</li>
</ul>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.hamburgische-buergerschaft.de/cms_de.php?templ=presse_detail.tpl&amp;sub1=61&amp;sub2=&amp;sub3=&amp;cont=3357">Hamburgische Bürgerschaft &#8211; 48 Schautafeln erinnern an Verfolgung homosexueller Opfer des NS-Regimes</a></div>
<div class="delicious-extended">Eine Ausstellung im Hamburger Rathaus informiert vom 7. bis 28. Mai 2009 über die Verfolgung Homosexueller von 1919 bis 1969.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/homosexualit%C3%A4t">homosexualität</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/hamburg">hamburg</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/ausstellung">ausstellung</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/geschichte">geschichte</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://feedproxy.google.com/~r/Feministing/~3/zJ4kpIbSwB4/015254.html">Why feminists should be concerned with the impending revision of the DSM</a></div>
<div class="delicious-extended">Lang, aber lesenswert: Eine Kritik an den sehr problematischen Implikationen der Definition von Paraphilie im Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM)</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/medizin">medizin</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/sexualit%C3%A4t">sexualität</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/normen">normen</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://kopfundherz.blogspot.com/2009/05/out-of-ghetto-guerrilla-queer-bar-jetzt.html">out of the ghetto &#8211; Guerrilla Queer Bar &#8211; jetzt auch in Berlin?!</a></div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/queer">queer</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/ausgehen">ausgehen</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/club">club</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/party">party</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://maedchenblog.blogsport.de/2009/05/07/genderstudies-als-hindernis/">Genderstudies als Hindernis?</a></div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/genderstudies">genderstudies</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/beruf">beruf</a>)</div>
</li>
</ul>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Internet &#8211; Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten vom 22.04.2009</a></div>
<div class="delicious-extended">Eine Petition gegen die Indizierung und Sperrung von Internetseiten: Wir fordern, daß der Deutsche Bundestag die Änderung des Telemediengesetzes nach dem Gesetzentwurf des Bundeskabinetts vom 22.4.09 ablehnt. Wir halten das geplante Vorgehen, Internetseiten vom BKA indizieren &amp; von den Providern sperren zu lassen, für undurchsichtig &amp; unkontrollierbar, da die &quot;Sperrlisten&quot; weder einsehbar sind noch genau festgelegt ist, nach welchen Kriterien Webseiten auf die Liste gesetzt werden. Wir sehen darin eine Gefährdung des Grundrechtes auf Informationsfreiheit.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/internet">internet</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/bundestag">bundestag</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/parlament">parlament</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/zensur">zensur</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/zensursula">zensursula</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/petition">petition</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/kinder">kinder</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/recht">recht</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/deutschland">deutschland</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/politik">politik</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://antjeschrupp.com/2009/04/06/die-ruckkehr-der-vielehe-warum-wir-langst-nicht-mehr-monogam-sind-%e2%80%93-und-warum-das-auch-nicht-schlimm-ist/">Die Rückkehr der Vielehe</a></div>
<div class="delicious-extended">Ein sehr kluger Text von Antje Schrupp über die Frage, &quot;warum wir längst nicht mehr monogam sind – und warum das auch nicht schlimm ist&quot;.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/familie">familie</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/familienpolitik">familienpolitik</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/lebensformen">lebensformen</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/monogamie">monogamie</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/beziehungen">beziehungen</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/kinder">kinder</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/gesellschaft">gesellschaft</a>)</div>
</li>
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.ennomane.de/2009/05/03/hier-laeuft-was-falsch-fuer-einen-neuen-ansatz-in-der-politik/">die ennomane  » Blog Archive   » Hier läuft was falsch! (Für einen neuen Ansatz in der Politik)</a></div>
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</li>
</ul>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.tweenbots.com/">tweenbots | kacie kinzer</a></div>
<div class="delicious-extended">ein kleiner Robotor auf dem Weg durch New York, with a little help from strangers</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/roboter">roboter</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/kunst">kunst</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/ny">ny</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/niedlich">niedlich</a>)</div>
</li>
</ul>
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		<title>Die AG Queer Studies bloggt</title>
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		<pubDate>Tue, 12 May 2009 09:56:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die AG Queer Studies, Organisator_in der Vortragsreihe  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die AG Queer Studies, Organisator_in der Vortragsreihe <a href="http://queer.iheartdigitallife.de/?page_id=4">Jenseits der Geschlechtergrenzen</a> und Herausgeber_in des gerade erschienen Sammelbandes <a href="http://queer.iheartdigitallife.de/?page_id=74">Verqueerte Verhältnisse</a> hat jetzt  <a href="http://agqueerstudies.de">unter agqueerstudies.de ein eigenes Blog</a>. Dort werden wir über unsere Veranstaltungen und Projekte informieren und demnächst die Vorträge der Ringvorlesung als Podcast zur Verfügung stellen. </p>
<p>An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal ganz besonders auf den Vortrag an diesem Mittwoch hinweisen, den die AG Queer Studies in Zusammenarbeit mit dem <a href="http://www.zedis.uni-hamburg.de/?page_id=63">Zentrum für Disability Studies (ZeDiS)</a> der Uni Hamburg veranstaltet. Christiane Hutson, Lehrbeauftragte in den Gender Studies an der HU und in den Erziehungswissenschaften an der Uni Bielefeld, spricht über die Intersektionen von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism: <a href="http://queer.iheartdigitallife.de/?p=67">Unverschämt. Wir im Spannungsfeld von Rassismus, Hetero/Sexismus und Ableism</a>. </p>
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		<title>Buchvorstellung mit Georg Klauda</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 20:24:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA["Homophober Moslem, toleranter Westen?" – diese Vorst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Homophober Moslem, toleranter Westen?&#8221; – diese Vorstellungen versucht <a href="http://lysis.blogsport.de/">Georg Klauda</a> in seiner Monographie &#8220;<a href="http://www.maennerschwarm.de/Verlag/htdocs/klauda1.html">Die Vertreibung aus dem Serail</a>: Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt&#8221; (Männerschwarm Verlag) zu historisieren und zu verkomplizieren. Am Dienstag Abend wird er das Buch im Rahmen eines Vortrags mit Diskussion in der <a href="http://www.werkstatt3.de/">Werkstatt 3</a> (Nernstweg 32, Hamburg Altona) vorstellen.</p>
<blockquote><p>Islamische Staaten geraten durch die Verfolgung „Homosexueller“ immer wieder in den Blickpunkt der Medien, und wenn sich hierzulande deklassierte Halbstarke aggressiv gegenüber Schwulen zeigen, fragt man reflexhaft nach ihrem „kulturellen Hintergrund“. Dabei ist die klassische türkische und arabische Liebeslyrik voll von gleichgeschlechtlichen Motiven, die man in der Literatur des „aufgeklärten“ Abendlands vergeblich sucht.</p>
<p>Angesichts dieses Widerspruchs zeichnet der Referent die Konzepte mann-männlicher Liebe und Lust in christlichen und muslimischen Gesellschaften vergleichend nach. Er zeigt den historischen Anteil des Westens an der Formierung antihomosexueller Diskurse in der islamischen Welt und belegt, dass auch in Deutschland – trotz aller gegenwärtigen Liberalität – von einer Auflösung des heteronormativen Korsetts keine Rede sein kann.</p></blockquote>
<p><a href="http://serail.blogsport.de/">Weitere Informationen und Termine zur Buch-Tour</a> und ein <a href="http://www.radio-z.net/index.php?option=com_jimtawl&#038;view=topic_show&#038;Topic_ID=28981&#038;Itemid=67">Interview mit Georg Klauda</a> von Radio Z in Nürnberg</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Links vom 30. März bis 7. April 2009</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/links-for-2009-04-07/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 11:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Delikatessen]]></category>
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		<category><![CDATA[Queer]]></category>
		<category><![CDATA[Rassismuskritik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.iheartdigitallife.de/links-for-2009-04-07/</guid>
		<description><![CDATA[Es wird mal wieder Zeit, hier ein bisschen aufzuräumen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird mal wieder Zeit, hier ein bisschen aufzuräumen. Dieses Mal findet ihr vor allem Links zur re:publica 09, aber auch den üblichen Kram zum rassistischen und heterosexistischen Wahnsinn… nach dem Klick!<br />
<span id="more-811"></span></p>
<ul class="delicious">
<li>
<div class="delicious-link"><a href="http://www.behindertenparkplatz.de/cl/2009/04/06/1044/">Behindertenparkplatz » Re:publica 09 oder back to the roots</a></div>
<div class="delicious-extended">Christiane Link erlebte auf der re:publica 09 leider nicht nur gute Gespräche mit netten Leuten, sondern einige Einschränkungen dank mangelnder Barrierefreiheit.</div>
<div class="delicious-tags">(tags: <a href="http://delicious.com/ihdl/barrierefrei">barrierefrei</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/behinderung">behinderung</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/disability">disability</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/diskriminierung">diskriminierung</a> <a href="http://delicious.com/ihdl/republica">republica</a>)</div>
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