Dummheit in der Musik

Die „ästhetisch-politische Kategorie“ der DiM wurde von HANS EISLER (1898–1962) geprägt, dem überragenden Komponisten der kommunistischen Arbeiterbewegung, der marxistische Theorie mit dem Komponieren zusammengebracht hat und dessen Schriften und Gespräche ihn als originellen und bedeutenden marxistischen Denker ausweisen. […] So ist das falsche Kollektiv zuletzt der zentrale Gehalt der DiM, und das Ringen um neue Formen von Solidarität ist der Sinn ihrer Kritik: die kollektive Formung politischer und musikalischer Intelligenz, die den Individuen geschichtlich neue Freiräume öffnet

Wolfgang Fritz Haug: Dummheit in der Musik, in: Historisch-Kritisches Wörterbuch des Marxismus. Band 2: Bank – Dummheit in der Musik, 874–882.



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