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	<title>Comments on: Mehr Überfluss für die Bahn</title>
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		<title>By: ihdl</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1571</link>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 06:41:34 +0000</pubDate>
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		<description>Es geht ja nicht nur um das Leid der Kunden und Kundinnen. Die Angestellten ertragen die Hitze ja auch und kriegen dazu auch noch den ganzen Hass der Zufahrenden ab. Und dann ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft gegen den Zugchef (http://www.tagesschau.de/inland/bahn1206.html). Das ist die Härte, oder?

GTS sind nicht so mein Metier, aber vielleicht lesen das ja Leute, die noch Tipps für Till haben :)

@Frank: Lustig, für mich hat Überfluss gar nicht mehr automatisch die Bedeutung des Verzichtbaren (Ist überflüssig, kann man getrost streichen). Überfluss ist wichtig, allein schon, weil das Mindestmaß, das Notwendige und Ausreichende sich so schwer allgemein bestimmen lässt und immer ein bisschen offen bleiben muss, zum Beispiel auch beim finanziellen Grundbedarf von Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht ja nicht nur um das Leid der Kunden und Kundinnen. Die Angestellten ertragen die Hitze ja auch und kriegen dazu auch noch den ganzen Hass der Zufahrenden ab. Und dann ermittelt auch noch die Staatsanwaltschaft gegen den Zugchef (<a href="http://www.tagesschau.de/inland/bahn1206.html" rel="nofollow">http://www.tagesschau.de/inland/bahn1206.html</a>). Das ist die Härte, oder?</p>
<p>GTS sind nicht so mein Metier, aber vielleicht lesen das ja Leute, die noch Tipps für Till haben :)</p>
<p>@Frank: Lustig, für mich hat Überfluss gar nicht mehr automatisch die Bedeutung des Verzichtbaren (Ist überflüssig, kann man getrost streichen). Überfluss ist wichtig, allein schon, weil das Mindestmaß, das Notwendige und Ausreichende sich so schwer allgemein bestimmen lässt und immer ein bisschen offen bleiben muss, zum Beispiel auch beim finanziellen Grundbedarf von Menschen.</p>
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		<title>By: Till Westermayer</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1569</link>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:31:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ah, sorry: &quot;große technische System&quot;

Mayntz, Renate / Hughes, Thomas P. (eds.) (1988): The Development of Large Technical Systems. Frankfurt/Main: Campus. 

&quot;&#039;Große technische Systeme&#039; oder: was ist groß und was ist klein?&quot;, in: Joerges, Bernward (1996): Technik – Körper der Gesellschaft. Arbeiten zur Techniksoziologie. Frankfurt am Main: Suhrkamp. 

Aber das sind eben alles klassisch-techniksoziologische Ansätze.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, sorry: „große technische System“</p>
<p>Mayntz, Renate / Hughes, Thomas P. (eds.) (1988): The Development of Large Technical Systems. Frankfurt/Main: Campus. </p>
<p>„‚Große technische Systeme‘ oder: was ist groß und was ist klein?“, in: Joerges, Bernward (1996): Technik – Körper der Gesellschaft. Arbeiten zur Techniksoziologie. Frankfurt am Main: Suhrkamp. </p>
<p>Aber das sind eben alles klassisch-techniksoziologische Ansätze.</p>
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		<title>By: ihdl</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1568</link>
		<dc:creator>ihdl</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:28:12 +0000</pubDate>
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		<description>Was ist denn GTS?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist denn GTS?</p>
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		<title>By: Till Westermayer</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1567</link>
		<dc:creator>Till Westermayer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 12:22:47 +0000</pubDate>
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		<description>Dann nutze ich die Chance, hier mal zu fragen, ob jemand neuere empfehlenswerte Literatur zu einer praxistheoretischen / sozio-technisch-konstruktivistischen / ANTigen Annäherung an GTS/Infrastrukturen kennt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dann nutze ich die Chance, hier mal zu fragen, ob jemand neuere empfehlenswerte Literatur zu einer praxistheoretischen / sozio-technisch-konstruktivistischen / ANTigen Annäherung an GTS/Infrastrukturen kennt.</p>
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		<title>By: Frank Beutell</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1566</link>
		<dc:creator>Frank Beutell</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:37:07 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde es nicht überflüssige Kapazitäten nennen. Selbst wenn sie sich in der Reserve befinden erfüllen sie ja eine Aufgabe - eben die der Reserve. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde es nicht überflüssige Kapazitäten nennen. Selbst wenn sie sich in der Reserve befinden erfüllen sie ja eine Aufgabe — eben die der Reserve. :-)</p>
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		<title>By: Gwenn</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1565</link>
		<dc:creator>Gwenn</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 09:29:09 +0000</pubDate>
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		<description>Nicely put :-)

Ich empfinde es als wesentliches Merkmal menschlicher Selsbtgefälligkeit, davon auszugehen, immer einen Ausschnitt zu finden, der so gewählt ist, dass man dort vom regeln absehen und der Illusion verfällt, tatsächlich steuern zu können. Das ist doch auch für unsere ingenieus trainierten Köpfe viel einfacher zu handhaben. Es wäre ungemein niederträchtig, um diese Sache gar zu wissen, sie aber dennoch positiv zu vermarkten und nur so zu tun. Das will man ja noch weniger unterstellen. Bestimmt.

Dumm ist nur, dass man bei der Diskussion über das Akteur-Netzwerk selbst nicht in die Falle tappen darf, Zustände zu beschreiben, die von &quot;funktionieren&quot; oder &quot;nicht funktionieren&quot; sprechen, und in derselben ingenieursmäßigen Faktizität zu verharren.

Ich frage mich also ganz konstruktivistisch: Wie müssen wir darüber sprechen oder was müssen wir tun, dass für die Illusion wirtschaftlicher Optimierung künftig keine  Körperverletzungen mehr billigend in Kauf genommen werden, nur damit man an seiner mechanistischen Buchreligion festhalten darf? Von einem darüber hinausgehenden, eingeschwungenen Zustand der uns gemeinsam in eine verantwortliche Zukunft trägt scheinen wir ja weit entfernt, oder zumindest scheint der &quot;Kundenkomfort&quot; aus der Beziehung gestrichen zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nicely put :-)</p>
<p>Ich empfinde es als wesentliches Merkmal menschlicher Selsbtgefälligkeit, davon auszugehen, immer einen Ausschnitt zu finden, der so gewählt ist, dass man dort vom regeln absehen und der Illusion verfällt, tatsächlich steuern zu können. Das ist doch auch für unsere ingenieus trainierten Köpfe viel einfacher zu handhaben. Es wäre ungemein niederträchtig, um diese Sache gar zu wissen, sie aber dennoch positiv zu vermarkten und nur so zu tun. Das will man ja noch weniger unterstellen. Bestimmt.</p>
<p>Dumm ist nur, dass man bei der Diskussion über das Akteur-Netzwerk selbst nicht in die Falle tappen darf, Zustände zu beschreiben, die von „funktionieren“ oder „nicht funktionieren“ sprechen, und in derselben ingenieursmäßigen Faktizität zu verharren.</p>
<p>Ich frage mich also ganz konstruktivistisch: Wie müssen wir darüber sprechen oder was müssen wir tun, dass für die Illusion wirtschaftlicher Optimierung künftig keine  Körperverletzungen mehr billigend in Kauf genommen werden, nur damit man an seiner mechanistischen Buchreligion festhalten darf? Von einem darüber hinausgehenden, eingeschwungenen Zustand der uns gemeinsam in eine verantwortliche Zukunft trägt scheinen wir ja weit entfernt, oder zumindest scheint der „Kundenkomfort“ aus der Beziehung gestrichen zu sein.</p>
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		<title>By: Jan</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1564</link>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 07:34:54 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist ja lustig - wir haben das gestern in Bezug auf Tills Artikel dazu (http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/07/12/homoopathie-und-die-deutsche-bahn-im-sommerloch/#comments) auch diskutiert. Leider driftete die Debatte dort dann - weil Till das Gesundheitssystem (in Bezug auf die Homöopathie Diskussion) mit der Bahn vergleichen hat, um die Störanfälligkeit zu rigider sozio-technischer Systeme zu beschreiben - in eine politische Debatte über Heilmethoden ab. 

Richtig interessant wird es aber dann, wenn man anfängt zu untersuchen, WELCHE doppelten Böden, WELCHE Überflüsse und WELCHE Unentschiedenheiten Akteurs-Netzwerke aufbauen und welche in Versuchen der Rigidisierung bekämpft werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ja lustig — wir haben das gestern in Bezug auf Tills Artikel dazu (<a href="http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/07/12/homoopathie-und-die-deutsche-bahn-im-sommerloch/#comments" rel="nofollow">http://blog.till-westermayer.de/index.php/2010/07/12/homoopathie-und-die-deutsche-bahn-im-sommerloch/#comments</a>) auch diskutiert. Leider driftete die Debatte dort dann — weil Till das Gesundheitssystem (in Bezug auf die Homöopathie Diskussion) mit der Bahn vergleichen hat, um die Störanfälligkeit zu rigider sozio-technischer Systeme zu beschreiben — in eine politische Debatte über Heilmethoden ab. </p>
<p>Richtig interessant wird es aber dann, wenn man anfängt zu untersuchen, WELCHE doppelten Böden, WELCHE Überflüsse und WELCHE Unentschiedenheiten Akteurs-Netzwerke aufbauen und welche in Versuchen der Rigidisierung bekämpft werden.</p>
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		<title>By: fehlerteufel</title>
		<link>http://www.iheartdigitallife.de/mehr-uberfluss-fur-die-bahn/comment-page-1/#comment-1563</link>
		<dc:creator>fehlerteufel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 07:19:48 +0000</pubDate>
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		<description>ich würde siemens mit ie schreiben und las mit s. 
aber hauptsache ZEIT lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich würde siemens mit ie schreiben und las mit s.<br />
aber hauptsache ZEIT lesen.</p>
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