Texte und Vorträge
Veröffentlichungen
2011
IT zum Nähen, in: Missy Magazine 01/11, S. 14.
mit Jens Ohlig und Sebastian Vollnhals: Hackerbrause kurz & geek, O’Reilly.
2010
Netzpolitik und soziale Gerechtigkeit. Ein queer-feministisch-intersektional inspirierter Blick auf die Themen der digitalen Bürgerrechtsbewegung, Feministisches Institut Hamburg.
mit Do. Gerbig: Diverser leben, arbeiten und Widerstand leisten. Queerende Perspektiven auf ökonomische Praxen der Transformation, in: Arranca! Nr. 41, Winter 09/10, S. 18–21.
2009
Gibt es eine queere Ökonomiekritik?, in: [sic!] Forum für Feministische GangArten Nr. 64, S. 32–33.
Familienpolitik: Welche Formen von Elternschaft sind erwünscht?, Feministisches Institut Hamburg.
als AG Queer Studies (Hg.): Verqueerte Verhältnisse. Intersektionale, ökonomiekritische und strategische Interventionen. Hamburg (Männerschwarm Verlag).
Englert, Kathrin / Ganz, Kathrin / Hutsch, Marko Meenakshi A L I E N / Köster-Eiserfunke, Anna / Mackert, Nina / Scharf, Bertold (2009): Einleitung, in: AG Queer Studies (Hg.): Verqueerte Verhältnisse. Intersektionale, ökonomiekritische und strategische Interventionen. Hamburg (Männerschwarm Verlag).
2008
mit Nina Mackert: Über „Spielformen des ständigen Anlaufs auf ein neueres (wilderes) Leben“. Ein neues Buch fragt nach widerständigen Alltagspraxen. Rezension zu Hammer, Heide (2007): Revolutionierung des Alltags, in: analyse + kritik, 527, 18. April 2008, S. 28.
Die Konstruktion von Elternschaft, Vaterschaft und Mutterschaft im familienpolitischen Diskurs (PDF). Magisterarbeit, eingereicht am Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg im Mai 2008 (veröffentlicht unter CC by-nc-nd 2011).
2007
Neoliberale Refamiliarisierung und queer-feministische Lebensformenpolitik, in Groß, Melanie / Winker, Gabriele (Hg.): Queer-| Feministische Perspektiven auf neoliberale Verhältnisse. Münster (Unrast).
Vorträge und Workshops
Netzpolitisches-feministisches Frühstück mit Konstantin Notz (MdB) am 27. August 2011 in Mölln.
Workshop „Social Media Politik und Queer-Feministisches Bloggen“ auf der Veranstaltung „Social Media Politik — oder wie wir Wikileaks, Facebook, Twitter & Co. für die politische Öffentlichkeit nutzen können“ am 25. Juni 2011 in Hannover (Veranstalter: Rosa Luxemburg Stiftung und Heinrich Böll Stiftung).
- Folien zum Workshop
- Video von der Podiumsdiskussion mit Jürgen Kuri, Julia Seelinger und mir, Moderation: Heiko Idensen
Halt deine Daten zusammen und pass auf dich auf! Ein Workshop zum Kontrollverlust und den gefährdeten Wesen im Netz beim Seminar „Datenschutz an Hochschulen“ vom Campusgrün Bundesverband am 2. April 2011 in Hamburg
Wenn es um Datenschutz und informationelle Selbstbestimmung geht wird zu recht darauf hingewiesen, dass nicht alle Menschen von den Gefahren und Eingriffen in die Privatsphäre in gleicher Weise betroffen sind. Aus dieser Perspektive betrachten wir im Workshop die Geschlechterverhältnisse im Netz und fragen, was der Kontrollverlust über die eigenen Daten eigentlich konkret bedeutet. Ihr bekommt einen Einblick in Diskussionen über Androzentrismus und Heterosexismus im Netz, Emanzipation und Privatsphäre, Trolle und Stalker, feministischen Aktivismus und die ewige Suche nach den weiblichen Bloggerinnen. Dabei wird es auch um einen problematischen Aspekt des Datenschutzdiskurses gehen: Es gibt viele Frauen*, die sich von neuen Entwicklungen im Netz fern halten weil sie „das alles mit den Daten und so“ für zu riskant halten – mit der Konsequenz, dass ihre Positionen im Netz erneut fehlen.
Shitstorm? You can do it! mit Helga Hansen am 13. April 2011 auf der re:publica 2011 in Berlin.
„Im Internet wird endlich alles besser“ hieß es optimistisch eine lange Zeit. Inzwischen ist klar, dass alles was im realen Leben schon scheiße ist, auch im Internet scheiße ist. Ob Soziale Netzwerke oder Internetmeme – überall gibt es Sexismus, Rassismus oder Homophobie (oder alles zusammen).
Doch genau die, auf deren Kosten der Witz im Internet so oft zu gehen scheint, wissen sich zu wehren. Schon fast legendär sind die feministischen Bingokarten, die es inzwischen zu jedem Anlass gibt. Jeder Trollkommentar ein Bingo! Neu sind kritische Meme und Twitterkampagnen, die Betroffenen mit einem Hashtag eine Stimme geben. Vorgestellt und diskutiert werden prominente Beispiele für subversiven Aktivismus und Social Media Hacks jenseits von Campaigning und Petitionen. Von der #MooreandMe-Kampagne über den Privilege-Denying White Dude bis hin zum neuesten Projekt der feministischen Blogszene: Die Trollmonetarisierungsplattform Hatr.
„Hackonomy – Making, Crafting, Bausteln: Endgegner des Kapitalismus?“, am 15. April 2010 mit Jens Ohlig auf der Re:publica 2010 (14.-16. April 2010, Berlin).
Fishbowl „Deconstruct Capitalism? Reclaim Economy? Kontroversen und Strategien queerfeministischer Ökonomiekritik“ mit Do. Gerbig, Jette Hausotter, Cornelia Möser, Friederike Habermann und Antke Engel auf der Who Cares? (4.-6. März 2010) in Berlin.
Vorträge zu „Queere Ökonomiekritik“ gemeinsam mit Do. Gerbig auf den Konferenzen „Queer Again“ (September 2010, HU Berlin) und „Desiring Just Economies – Just Economies of Desire“ (Juni 2010, ICI Berlin), im Juni 2009 in Marburg, im Mai 2009 im Rahmen der Freien Uni Bamberg, im November 2008 in der Vortragsreihe „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ (Uni Hamburg) und im Oktober 2008 auf der Tagung „Hoffnungslos Feministisch“ in Bremen.
„Von Wahlfreiheit und dem ökonomischen Charme der Familie. Elternschaft im familienpolitischen Diskurs“ — Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung „Jenseits der Geschlechtergrenzen“ am 6. Mai 2009.

